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Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 48: Reale, Castel di Sangro

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Ich wusste gar nicht, dass ich Italienisch spreche. Muss mir über Nacht zugeflogen sein. Denn Vittorio habe ich sofort verstanden. Vittorio, das war der Meccanico, der sich meiner bayerischen Hochtechnologie auf vier Rädern annahm, als sie in einem Vorort von Neapel kollabierte. Vittorio sprach „Au, au, au“ und ich verstand sofort, was das heißt: „Tja, Pech gehabt, mein Freund, denn so wie Du aussiehst hast Du von Autos keine Ahnung und bist Du mir nun ausgeliefert. Und das wird teuer, verlass Dich drauf. Damit das glaubhafter wirkt ziehe ich jetzt noch ein Weilchen eine Show ab, aber Du und ich, wir wissen beide, dass es nur Show ist.“ Boah, was ist mein Italienisch gut, denn ich hatte, wie sich zeigen sollte, genau richtig verstanden. Nun war eigentlich nur ein Reifen kaputt. Kein Wunder, denn in und um Neapel sind die Straßen ja eher als Schlaglochkongress zu betrachten denn als geeignete Unterlage für automobile Fortbewegung. Man weiß oft nicht – ist es ein Schlagloch oder ...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 46: Clemens Rambichler im Sonnora

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Nun sitzt der Horst also im Heimatmuseum und hält Seehof. Wie muss man sich das wohl vorstellen? Morgens Vorfahrt im Dienstaudi in den Innenhof, Abschreiten einer Trachtenformation, die für den greisen Minister den bayrischen Defribrilliermarsch spielt? Abends beim Verlassen des Hauses spielt dann eine andere Trachtengruppe den Zapfenstreich, auf Original bayrischen Latschenkiefernzapfen? Ja, es spottet sich leicht. Aber irgendwie trifft das Ding mit der Heimat vielleicht sogar den Zeitgeist. Unsere Welt ist zusammengerückt, ist kleiner und internationaler geworden, in vielerlei Hinsicht. Wer seine Kindheit vor vierzig, fünfzig, vielleicht sogar sechzig Jahren in Deutschland erlebt hat, ist groß geworden in einer Zeit ohne Internet, ohne Google. Entsprechend eng war der Horizont. Man lebte in seinem Dorf, seiner Stadt, kannte fast jeden, das Leben war übersichtlich, ereignisarm und für unsere heutigen Begriffe unfassbar langsam. Urlaubsreisen gingen an die Nordsee, in die Alpen...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 44: Tim Raue

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Endlich greift mal einer durch! „Hylas und die Nymphen“ wurde abgehängt. In Manchester. Man glaubt es kaum, jahrelang sind Millionen von Besuchern achtlos an diesem ekelhaften Machwerk von John Williams Waterhouse vorbeigeschlurft und haben nicht bemerkt, dass es sich um eine widerwärtige Verherrlichung des Sexismus handelt. Zum Glück ist die Verwaltung der Manchester Art Gallery nun endlich wach geworden und hat das Ding abgeräumt. In Zeiten von MeToo eine Selbstverständlichkeit. Was ist schon Harvey Weinstein gegen ein 120 Jahre altes Bild mit nackten Nymphen? Gut, sicher, wenn man das jetzt von der Warte eines mythologisch vorgebildeten Kunsthistorikers betrachtete, dann könnte man auf die Idee kommen, dass die Nacktheit der Nymphen keinen sexistischen Hintergrund habe. Vielleicht, so könnte dieser Kunstgeschichtler mutmaßen, ist es gar nicht so, dass der Maler wenige Minuten vor dem Beginn eines wüsten, frauenverachtenden Gangbangs auf den Auslöser seiner Staffelei gedrückt hä...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 43: Schwarzwaldstube, Traube Tonbach

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In der letzten Folge habe ich mich ja schon geoutet. Der Igel ist ein Konservativer. Jedenfalls was die Kochkunst angeht. Beim Musikgeschmack allerdings auch. Wenn ich heute das Musikfernsehen einschalte, das nicht mehr MTV heißt, sondern Deluxe Music, dann nähere ich mich relativ schnell dem Aggregatzustand der Verzweiflung. Früher war Musik ja etwas, was vor allem über die Melodie kam. Die sich im begleitenden Gesang halbwegs wiederfand, je nach Talent des Vortragenden. Heute sind mindestens dreißig Prozent der Videos Rap-Titel, gefühlt sogar zwei von dreien. Melodie Fehlanzeige. Gesungen wird auch nicht. Sondern gebrüllt. Dazu gibt’s Breakdance. Brechtanz! Heißt so, weil das zum Kotzen ist. Rap, so weiß es Willipedia, ist übrigens ein Sprechgesang, der seinen Ursprung in den amerikanischen Schwarzenghettos hat. Mit engen Bezügen zur Straßenkriminalität. Aha. Also, liebe Leute, wenn Eure Sehnsucht nach dem Ghettoleben so groß ist, dann solltet Ihr das hier nicht ins Musikferns...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 40: Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken

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In der letzten Folge habe ich ein wenig unwirsch darüber berichtet, wie das Histoires in Paris mit mir Hase und Igel zu spielen und das Menü im Sprint zu servieren versucht hat. Das Gegenteil habe ich auch schon erlebt. Im Saarland. Bei Klaus Erfort. Nun gilt der Saarländer nicht gerade als übertrieben spritzig. Der Name der Ministerpräsidentin erinnert mehr an eine Kurzgeschichte. Heinz Beckers Programm besteht fast nur aus Kunstpausen. Und Erich Honecker hat aus dem Saarland eine Arbeitsmoral ins Arbeiter- und Bauernparadies der Ostzone exportiert, bei der man zur Sicherheit mal nicht in Tagespensen, sondern in Fünfjahreszeiträumen plante. Ganz so lange dauerte das Einnehmen des Menüs im Gästehaus Anno 2010 wohl nicht, doch waren die beste Igelin von allen und ich um 19 Uhr eingetroffen, gegen 22 Uhr dann auch schon mit den Amuses durch und kurz vor 2:00 Uhr bei den Mignardises angelangt. Obwohl ich den Maitre mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass noch eine zweistündige He...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 40: Histoires, Paris

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Ist Eurowings eigentlich Rechtsnachfolger von Air Berlin? Jedenfalls hätten die nicht so viel Personal und Maschinen von denen übernehmen sollen. Etliche Stunden Verspätung hatte mein Flug nach Paris bereits. Natürlich stand niemand am Gate, der irgendwas wusste oder gar die schwierige Frage hätte beantworten können, ob der Flug denn überhaupt noch gehen würde oder ob ich - wie beim letzten Mal - die vier Stunden absitzen würde, um danach dann freundlich in die Maschine gebeten zu werden und dort eine Ansage der Piloten zu vernehmen, der Flug werde nicht mehr stattfinden, weil die Leitstelle das so entschieden habe. Nö, klar, ist ja auch viel schöner, das Auto dann erst um 22 Uhr anzumieten und gut ausgeruht aber atemlos, durch die Nacht, bis 3:30 Uhr über die Autobahnen zu rasen. Also versuchte ich, mich diesmal frühzeitig schlau zu machen. Hotline von Eurowings, läuft super. Und zwar vor allem die Pausenmusik. 28 Minuten lang. Ich schaltete nach 14 Minuten auf laut und erfreuete...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 39: Atelier München

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Seit sechs Wochen höre ich nichts anderer als „Sondierungen“, „Sondierungen“, „Sondierungen“. Alle sind ganz neugierig darauf, was wohl bei diesen Sondierungen herauskommen mag. Der Igel kennt Sonden eigentlich nur aus zwei Zusammenhängen. Zum einen sind das die Teile, die der Arzt einem in den Körper steckt, wenn der begründete Verdacht besteht, dass etwas gewaltig in Unordnung ist und ein Organismus so krank ist, dass er nur noch chirurgisch repariert werden kann. Zum anderen sind Sonden diese Teile, die in der Raumfahrt genutzt werden; die man also zum Beispiel auf den Mond schießen kann. Und irgendwo im Spannungsfeld zwischen krank und auf den Mond schießen bewegt sich auch die politische Klasse in Berlin. Angela Seehofreiter sondiert sich endlos den Wolf(gang Kubicki), ohne dass Zählbares erreicht würde. Man kann als Bürger kaum dagegen ansaufen, zumal es im Lokal immer länger dauert, bis der nächste Wein kommt – Personalknappheit dank Seehofer, die berühmte Ober-Grenze. ...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 38: Harald Wohlfahrt, Traube Tonbach

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„Dazu habe ich mal zwei Jahre gearbeitet.“ Sprach sie und merkt gar nicht, dass sie damit bei mir gleich mal den Soziologenstempel weg hatte. Oder von mir aus auch den Sozialpädagogenstempel. Gibt sich nicht viel. Beim Igel einen dieser Stempel weg zu haben, das ist kein gutes Vorzeichen für die weitere Interaktion mit dem Stacheltier. Sozialpädagogenstempel, hui, da steht die Betroffene auf einem Beliebtheitsgrad nur noch knapp über Erdoganniveau. Soziologe, Sozialpädagoge, au weia! Sind so „Berufe“, in denen man keine Werkstücke herstellt. Und nicht unbedingt allzu ergebnisbezogen arbeitet. Deswegen arbeitet man auch nicht „an“ etwas oder „mit“ etwas, sondern „zu“ etwas. Eigentlich genau die richtige Wortwahl. Denn während meine Soziologin ja in Wahrheit nur versuchte, sich noch etwas hochtrabender auszudrücken als sonst und ihrem zwecklosen Tun damit wenigstens einen hauchdünnen Anstrich von Sinnhaftigkeit zu verleihen, entsprang dieser Verquastheit für genaue Zuhörer eine entla...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 34: Georges V

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Jetzt ist die Wintersportsaison dann endlich wieder vorbei und man riskiert nicht mehr, bei Einschalten des Fernsehers Markus Waswörndl-Riesch über den aggressiven Schnee philosophieren zu hören. Aggressiver Schnee... Da hab ich gleich wieder Bilder im Kopf. Ein Schneekristall, das mir mit der Faust droht und dabei wüste Beschimpfungen ausstößt. Auf Eurosport sieht man die Sache ganz anders und spricht vom stumpfen Schnee. Und wieder sehe ich ein Schneekristall vor mir, auf einem fussbroichesken Sofa, im Unterhemd, in die Gegend stierend und kulturell wie intellektuell völlig desorientiert. Äh, ja, wie komme ich jetzt vom Schnee zur Gastronomie? Da kommt einem im Zusammenhang mit Schnee eigentlich nur der Witzigmann in den Sinn. Und bei dieser Art von Schnee weiß man ja auch nie, ob der stumpf oder aggressiv macht. Aber der Igel hat die besten Techniker und perfektes Material und wedelt gleich mal weiter an die Seine. Genauer gesagt ins Le Cinq, einen der dreigesternten Tempel...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 29 - La Bouitte

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Was war denn in diesem Sommer schon wieder alles los? Palastdurchsuchung beim Kaiser? Wegen Untreue? Ja, ist denn heut scho Weihnachtsfeier? Und Deutschland streitet, wie man die Burkinizone richtig epiliert. Niqapitulation vor der AfD? Die ja selbst auch nicht in gutem Zustand ist. Erst die Meutherei auf der Petry. Dann der Gauland, der nicht neben Herrn Boateng wohnen mochte. Es folgte ein dreifacher Rückwärtssalto gehöckt. Er, Gauland, habe ja gar nicht gewusst, dass der Boateng ein Schwarzer sei, er habe gedacht, das sei ein Muslim. Oder, auf gut Deutsch: Hetze gegen Schwarze hätte er verwerflich gefunden, der Herr Gauland, Hetze gegen Muslime sei aber in Ordnung. Mensch, den Gauland möchte man nicht mal geschenkt. Aber dem geschenkten Gauland sollte man schon sehr genau aufs Maul schauen. Weil da so viel Ätzendes und Böses herauskommt, das reicht um drei radikale Parteien zu disqualifizieren. Siggi Flop hat im Laufe des Sommers wohl trotzdem so reichlich Angst vor der AfD bek...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 30 - Villa Lalique

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Neulich bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Berlin. Podiumsdiskussion zur Frage, wie unsere Städte im Jahr 2030 aussehen werden. Hui, wird das interessant in der Zukunft. Da werden wir unsere Nahrungsmittel nicht mehr auf dem Land erzeugen, sondern nur noch im Urban Farming, in Gärten an den Wänden unserer Häuser und auf unseren Dächern. Autos werden ohne Fahrer herumkurven. Vielleicht auch ohne Passagiere, das wäre der vollendete Durchbruch. Häuser werden ebenso tief unter die Erde reichen wie wir sie heute nach oben bauen. Und auf hundert, zweihundert Meter Höhe werden über unseren Köpfen neue, zusätzliche Straßen und Verkehrsebenen entstanden sein. Sagen die Experten. Der Igel ist da nicht so optimistisch. Wenn Berlin in zehn Jahren nicht einmal einen Flughafen bauen kann, wie soll dann in nur fünfzehn Jahren eine Straße in so luftiger Höhe gebaut werden? Vielleicht geht das in China, in Deutschland wird uns allein schon das Planfeststellungsverfahren vor solchem U...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 28 - Guy Savoy

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Wenn man einmal der Beste war, ganz vorne war, der Erste, ganz oben, was kann dann noch kommen? Das Problem kennt man aus dem Sport, wo das Lebensalter verhindert, dass man auf ewig an der Spitze bleibt. Und dann sieht man das Bobele, längst so aus dem Leim (oder muss es in diesem Falle heißen "aus dem Leimen"?) gegangen, dass die Verkleinerungsform entfallen muss und man besser vom "Bobs" spräche. Bei Pokerstars.de gibt er den Pausenclown. Wenn er nicht gerade in irgendeiner Besenkammer sein Sperma longline und unerreichbar versenkt. Während Lothar Matthäus, der ja gerne unter dem Künstlernamen EIN Lothar Matthäus auftritt, inzwischen auf Sky die englische Sprache so vergewaltigt, dass man ihm schon eine gewisse Mitschuld am Brexit zuschreiben dürfte. Ob er sich dort one Lothar Matthäus nennt? Beiden ist gemein, dass sie weder als Kommentator, noch als Pokerspieler je wieder der beste der Welt sein dürften. Der Bobs kann vielleicht als Trainer von Djokov...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 26 "Lameloise"

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Der Gysi hat angefangen. Rülpste der doch schon vor dem Parteitag seiner Linken in die Mikrophone, es gehe nicht an, dass die AfD der Linkspartei die Wähler wegnehme: „Wir können doch nicht zulassen, dass die Armen, Ausgegrenzten und Frustrierten jetzt die Rechten wählen.“ Wobei er in der Aufzählung glatt noch die Asozialen und die Zuschauer von RTL 2 vergessen hat – obwohl das nun eigentlich wieder dasselbe ist. Jedenfalls tritt der Gysi plötzlich auf, als wären die Stimmen all dieser Zielgruppen Privateigentum der Linken. Die ja per se gegen Privateigentum ist. Insofern kann man die Linken vielleicht mit dem Argument trösten, die Stimmen der Asis würden jetzt einfach vergesellschaftet? Ist schon bitter, da erzählt man als Linker den Verlierern im Osten über Jahrzehnte, sie seien gar nicht selbst für ihr Loserdasein verantwortlich, die Schuld habe der Turbokapitalismus und der Westen, der alles platt gemacht habe, und die unfähige Bundesregierung und überhaupt. Und dann kommt...

Besuch im Vendome, Bensberg

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Das Vendome zu loben hieße Eulen nach Athen tragen. Aber mit dem Frühlingsmenü hat der Großmeister sich erneut selber übertroffen. Jenseits vom geschmacklichen Einheitsbrei moderner Küchen, die möglichst jedem Gast gefallen wollen, wird hier auf Kontraste gesetzt. Jede Zutat ist schmeckbar, fügt sich dennoch harmonisch in die Gesamtkomposition ein. Mit Zucker wird allenthalben gegeizt, was sich auch beim Dessert wohltuend bemerkbar macht.  Das Sommelier und Brigade ihresgleichen in Deutschland (vielleicht auch in Europa) suchen, dürfte auch allseits bekannt sein. Dennoch komme ich nicht umhin, deren Leistung hier noch extra hervorzuheben. Herzlich, fachkundig und immer mit dem rechten Blick zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. So wird der meisterhaften Kochkunst ein würdiger Rahmen gegeben. Ein extra Wort noch zum Sommelier, ein Meister seines Fachs. 

Besuch bei Christoph Paul im Hoppers

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Christoph Paul kennen wir noch aus Pauls Restaurant in Nippes. Auch könnten wir uns im Velderhof öfters von seinen Kochkünsten überzeugen. Dort könnte er das gewohnt hohe Niveau leider nicht halten. Trotzdem freuen wir uns nun wieder in Köln bei ihm Speisen zu dürfen. Die Weinkarte ist klein, bietet aber für jeden Geschmack etwas zu äußerst fair kalkulierten Preisen. Schweinebauch auf Thunfisch Gebeizter Lachs an Gurkenschaum Im Beefer gegartes Entrecote vom bergischen Rind.

Besuch im Nada, Köln

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Der Name Bernd Stollwerk weckt gewisse Erwartungen, hat er doch Jahrelang im Gut Lärchenhof in Pulheim exquisite Küche abgeliefert.  Hier im Nada geht alles etwas behutsamer, küchentechnisch gesehen, zu. Jedoch überzeugen auch hier gute Produkte und handwerkliches Können. Aber seht selbst.

Besuch in Bonn "Kaspers Restaurant"

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Eigentlich braucht man als Kölner Bonn nicht. Kulinarisch schon mal überhaupt nicht. Aber um seine Vorurteile ab und an zu bestätigen, tritt man die Reise in den Süden dann doch an. Dieses Mal waren wir im Kaspars Restaurant. Die Jugend des Koch merkt man einigen Gerichten schon an, wo er es bei Würzung einiger Zutaten dann doch zu gut meinte. Alles in allem war aber sonst nichts auszusetzen. Einrichtung, Service und Weinkarte waren Stimmig. Die Preis/Leistung hervorragend. Das war nicht unser letzter Besuch, alleine um zu sehen was dem Jungen Koch noch so einfällt. Amuse

NEU! Ost jetzt auch im Westen

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 Also genauer gesagt Ostasiatische Küche im Kölner Westen. Früher war dort das Elia, ich berichtete . Dieses hat sich aber leider Anfang des Jahres verabschiedet. Mit Spannung haben die Lindenthaler darauf gewartet was denn jetzt dort hinein kommt. Die Gerüchteküche behauptete zwar lautstark es würde ein Chinese sein, wurde aber dann doch ein Japaner. Der erste Eindruck ist ganz ordentlich, das Ambiente ist weiterhin Kühl und zurückhaltend, wird aber durch die Herzlichkeit der Bedienung wieder wett gemacht. Das Speisenangebot  ist typisch japanisch. Es wird zwar Sushi und Sahimi angeboten, nimmt aber bei weitem nicht den Stellenwert anderer Japaner ein. Die Speisen, die wir probierten waren alle frisch und schmackhaft zubereitet. Die Saucen waren, bis auf die Sojasauce natürlich, alle selber angerührt. Das Preisgefüge ist nicht ganz auf der Höhe anderer Japaner in Köln, aber immer noch weit von günstig. Wir kommen in jedem Fall wieder.  Gyoza  Lachsc...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 5

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W eh- G eh- W eh W illis G astro W erkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 5 Hoeneß in den Knast? Tja, so sieht es aus, der Runde muss ins Eckige, hat der Richter entschieden und zwar gleich mal für dreieinhalb Jahre. Wobei das nur der Zwischenstand nach dem ersten Tag der Urteilsverkündung ist. Experten gehen davon aus, dass sich die Strafe bis zum zweiten Tag der Urteilsverkündung noch auf 27,2 Jahre erhöhen wird. Schuld waren vor allem Fehler in der Abwehr, analysierte Hoeneß nach dem (Schau-)Spiel, meine Verteidiger haben die Räume so eng gemacht, dass ich am Ende in der Zelle landen musste. In der JVA München freut man sich auf den prominenten Gast, der insbesondere unter der Dusche sicherlich gerne in Manndeckung genommen werden wird. Wer sich da zu lange nach der Seife bückte, lernt eine ganz neue Bedeutung des Wortes "Strafstoß" kennen. Oder darf der Hoeneß in den offenen Vollzug? Elektronische Fußfessel als Viererkette des kleinen Mannes? Wäre a...

Besuch im Werkshasen, Achtung! Schäl Sick Alarm

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Manchmal muss man auch auch über seinen Schatten springen und auch in weiter entfernte Gebiete vordringen. Wir haben uns getraut und das aus gutem Grund. West-Polen besucht man ja nicht ohne denselben.  Wie von stets gut unterrichteten Kreisen verlautbart wurde, sollte man tatsächlich hier gut essen können. Im Werkshasen . Das haben wir gemacht und waren positiv überrascht. Leider ist es wohl damit schon wieder zu Ende, da der Küchenchef sich wohl leider schon wieder verabschiedet hat . zu den einzelnen Gängen