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Hüfte, Zucchini und grüne Sauce

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Zucchini, der Alptraum des guten Geschmacks. Denn meistens besitzt die Zucchini davon, also vom Geschmack, eher wenig bis nix. Das aber Geschmack drinne ist, kann man an guten Tagen schon mal schmecken. Ergo müssen wir diesen einfach nur noch mehr herauskitzeln. Der größte Feind von Geschmack ist Wasser. Die Zucchini hat jede Menge davon. Also müssen wir einen Teil vom Wasser irgendwie loswerden. Eine ganze Menge davon können wir schon einmal entfernen, indem wir die Zucchini vierteln und ein Großteil der Kerne wegschneiden. Noch mehr Wasser entfernen wir, indem die geviertelten Zucchini bei hohen 225°C Temperaturen im Backofen backen. Wohl dem der eine Crisp Funktion sein eigen nennt. Die anderen behelfen sich mit einem Holzlöffel der zwischen die Backofentür geklemmt wird. Da braucht es dann 240 - 250°C um im Backofen auf die geforderten 225°C zu kommen. Der Holzlöffel dient dazu die Feuchtigkleit aus dem Backofen entfleuchen zu lassen. All diese Vorkehrungen helfen und siehe da...

Pulpo, Orangen und Tannensirup

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Es Weihnachtet sehr. Na was fällt vielen zu Weihnachten ein? Na Klar der Weihnachtsbaum. Diejenigen, die im Mai schon an Weihnachten dachten, haben sich beizeiten ein Tannenspitzensirup gekocht, aus den schönen hellgrünen Seitentrieben der Fichten und/oder Tannen. Auch bei mir schlummert so ein Gläschen, welches es mittlerweile auch käuflich zu erwerben gibt. Ach so wir waren bei Weihnachten, Orangen. Also Orangen gehören auch auch zu Weihnachten. Und wie passt jetzt der Pulpo dazu? Egal, ausprobieren. Erst einmal hört sich ja Orangensalat mit Tannensirup zu Fisch etwa unpassend an. Wenn man allerdings den Pulpo lediglich mit viel Petersilie, Öl, etwas Essig, Salz und Pfeffer anmacht passt es wiederum sehr gut. Der Pulpo in kräftigem Salzwasser in das man noch einen EL Fenchelsaat gegeben hat, aufkochen und dann samt Topf für 2 Stunden in den Backofen bei 85°C stellen. Im Backofen abkühlen lassen, auch über Nacht ist das kein Problem. Da unser Pulpo fast 2,5kg wog, kann man d...

Milch, Zitrone und Kräuter

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Lediglich diese drei Zutaten bedarf es um einen veritablen Kräuter-Frischkäse herzustellen. Aus einem Liter Vollmilch bekommt man ca. 150-200g Frischkäse. Je nachdem ob und wie lange er abtropft und/oder gepresst wird. Der Frischkäse bekommt durch den Zitronensaft einen schönen sauren frischen Geschmack, der den gekauften Produkten abgeht. Mit den Kräutern auf frischem, vielleicht noch warmen Bauernbrot ein Genuss. Da braucht es nichts anderes zum Abendessen. Vielleicht noch frische Butter denn Heute ist: Der Tag des deutschen Butterbrotes Als es die seelige CMA noch gegeben hat, wurde dieser Tag 1999 zum Wohle des Bäckerhandwerkes ins Leben gerufen. Es hat wohl heute wie damals keinen so wirklich Interessiert, aber wenn es dann passt. Hier noch ein kleines Video von Harald Schmitt aus dem Jahr 2010. Ihr dürft auch noch einen Kaffee dazu trinken, denn, aufgemerkt, wer hätte das gedacht, heute ist auch noch der  Tag des Kaffees . Den  deutschen Ka...

Kerbel und Leindotteröl

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Jetzt NEU aus dem Biosphärenreservat Bliesgau . Leindotteröl  ist nicht Verwandt oder Verschwägert mit dem bitteren Leinöl. Dabei ist es sehr Gesund und eignet sich mit seinem zarten nussigen Geschmack hervorragend für die kalte Küche. Außerdem ist es eine leckere Alternative zu Olivenöl. Ich habe ein Kerbelpesto mit dem Öl gemacht, was den feinen Geschmack des Kerbels mehr ergänzt als mit Olivenöl, welches mit der feinen Schärfe des Basilikum besser harmoniert. Demnächst mehr. Rezept Kerbelpesto 50 g Kerbel, gewaschen, getrocknet und grob gehackt 20 g geröstete Kürbiskerne, grob gehackt 20g Cheddar, alt (oder alten Gouda, den hatte ich aber gerade nicht zur Hand) 20ml Limettensaft einige Zesten der Limette (ich bin mit dem Zestenreißer einmal von oben nach unten) 40 ml Leindotteröl ein Hauch von einer frischen Knoblauchzehe ( 1/8 - 1/4 Zehe) Alles im Mörser gut zerreiben. Mit dem Stabmixer geht es zur Not auch