Posts

Posts mit dem Label "Rheinische Küche" werden angezeigt.

Bohnen, Blutwurst und Barbe

Bild
Rheinische Version von Cassoulet. Naja nur die Blutwurst reicht vielleicht doch nicht für eine rheinische Version, man ist aber auf einem gutem Weg. 150g Cannellini Bohnen 12 Stunden in der dreifachen Menge Wasser einweichen. Dann im Einweichwasser 50-60 Minuten kochen. 1 Ochsenherztomate, 1 grüne Paprika und 1 rote Paprika enthäuten und in Würfel schneiden. 1 Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen. Paprika, Tomaten und abgetropfte Bohnen dazugeben. Etwas 5 Minuten braten lassen. 1 große, ca. 10cm, Scheibe Blutwurst von beiden Seiten anbraten. 8 Rotbarbenfilets in etwas Olivenöl anbraten. Nur auf der Hautseite. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles zusammen servieren.

Schweine Nacken Sous Vide, Topinambur und Endivien

Bild
Wieder etwas aus der klassischen rheinischen Küche, etwas Neu. Endivien untereinander. Nur nicht mit Kartoffelpüree sondern mit Topinambutpüree. Vielleicht ist das Rezept ja auch ganz alt. Denn Topinambur gab es schon vor den Kartoffeln hier im Rheinland. Topinambur wurde erst später durch die Kartoffel verdrängt. Dazu gibt es Nackenkottlett in Trisol paniert. Wer möchte oder kein Trisol hat, kann die Koteletts natürlich auch ganz normal mit der Ei/Semmelbrösel Panade zubereiten. Trisol ist etwas diffizil in der Anwendung. Das Gargut muss absolut trocken sein und sollte unbedingt sofort nach dem panieren ins heiße Öl gelegt werden. Nur dann wird die Panade richtig knackig und bleibt fettfrei. Zur Belohnung erhält man Produkte die nach dem Produkt schmecken und nicht nach Fett oder Panade. Sehr gut auch für Shrimps oder Fisch. Geriebener frischer Meerrettich gibt der ganze Chose noch etwas Pfiff. zum Rezept

Rheinisches Gemüsecurry und Entenbrust - Tataki

Bild
Saisonal und Regional kochen heißt ja nicht auf alles zu verzichten was von etwas weiter  herkommt. Man muss die Kirche schon im Dorf lassen. Sonst gäbe es wohl hier bei uns im Rheinland noch nicht einmal Salz, und wer will das denn? Das indische Curry haben sich die Engländer ja auch als Nationalspeise einverleibt, bei dem heimischen Essen auch kein Wunder. Was dem Engländer recht ist kann dem Rheinländer nur billig sein. Also Hin und Wieder seine Regionale Küche mit exotischen Gewürzen aufzupeppen. Die Currypaste zum rheinischen Gemüsecurry macht man natürlich selber. Damit es authentisch Rheinisch wird nehmen wir an Stelle des Koriandergrüns Bärlauch, dafür aber etwas weniger Knoblauch. Ja und Rosinen gehören auch überall rein. Aus der Überlegung noch eine Printe mit ins Curry zu werfen, wurde nichts, mangels Zutaten. Denn sollte das Curry wider erwarten doch nicht mit der Printe schmecken, hätte ja noch ein Neues angefertigt werden müssen. Wer zu dem ganzen Anfertige...

Gouda, Stielmus und Chili

Bild
Jetzt im Frühling ist das Stielmus (Rübstiel) besonders zart und mild im Geschmack. Da braucht man keine Sahne oder Kartoffeln um den bitteren Geschmack abzumildern. Etwas Pep gibt dabei die Chilischote. Der alte Gouda sollte sehr sorgfältig paniert und vorsichtig frittiert werden, da dieser sich schnell mal durch ein Loch in der Panade ins Frittierfett verabschiedet. zum Rezept

gelbe Erbsen, Apfel und Bauch

Bild
Bei dem kalten Wetter ist natürlich etwas warmes durchaus angebracht. Da ich ja im Besitz einens Schnellkochtopfes bin, kann auch der berufstätige Mann schnell am Abend, ohne blödes Einweichen der Hülsenfrüchte einen Eintopf kochen. Der Nachwuchs steht so oder so darauf, wo immer der das her hat. 20 Minuten Erbseneintopf Apfel und Zitronengras bringen eine frische Note in den Eintopf. Das Curry und der Ingwer machen ihn etwas bekömmlicher. Im Netz findet man immer wieder Hinweise, das es durchaus Unterschiede in der Garzeit geben kann. Dieses kann man leider nicht von außen erkennen. Es scheint mit dem Alter der Hülsenfrüchte zu tun zu haben, wie lange sie letztendlich garen. Auch sehr hartes Wasser verlängert die Kochzeit. Aber in 20 Minuten ne Erbsensuppe das macht schon Spaß das Teil . zum Rezept

The Rheinlandburger

Bild
Erst rief  die Burgerbratfirma mit der schottischen Vorsilbe im Namen zu einem Burgerwettbewerb auf, an diesem habe ich mich nicht beteiligt, jetzt kommt der Ruf zur kreativen Burgerherstellung aus einer anderen Ecke. Da werde ich mich natürlich gerne beteiligen. Mir kam natürlich kein klassischer Burger in den Sinn als es bei 1x umrühren bitte  hieß: Auf zur Burger Battle . Da simmer dabei, Ehrensache, habe ich doch schon einige andere Burgervariationen hier angedient wie den Reisburger , den Maiswaffelburger  oder auch den klassischen Klops im Toast . Wie Eingangs schon erwähnt kein klassischer Burger sollte es werden und ob der Jahreszeit gerne auch was mit geschmortem. Chef Hansen ist mir mit seinem  Bourgignon  schon fast zuvor gekommen, aber mir schwebte was anderes vor, was klassisch rheinisches. Der Rheinlandburger mit Sauerbraten von der Rinderbacke mit rheinischem Schwarzbrot, Rosinen, Printen (btw jetzt wäre der richtige Zeitpunkt um die Printen f...

Risotto, Endivien und Garnele

Bild
Der Rheinländer an sich mag ja gerne untereinander. Möhren zum Beispiel. Kartoffeln mit Apfelmus, saure Bohnen mit Kartoffeln oder eben auch Stampfkartoffeln mit Endivien. Dieses Rezept an sich ist ja Perfekt und da kann man nicht viel verbessern. Aber etwas Neu und etwas feiner machen, das kann man ja mal versuchen. Also werden die Kohlenhydrate auf Kartoffelgrundlage ausgetauscht durch Reishaltig Kohlenhydrate. Die Reis-Kohlenhydrate werden durch einige Herbsttrüffelwürfel aufgepeppt und damit das ganze schick aussieht eine Riesengarnele darauf drapiert. Zum servieren wird noch fein übereinander geschichtet, wer möchte kann auf seinem Teller ja dann untereinander machen. Zum Risotto noch ein Wort. Es gibt ja die Risotto ständig Rührer und die nur ab und zu Rührer. Nach mehreren Versuchen bin ich zu dem Entschluss gekommen, ständig rühren macht keinen geschmacklichen Unterschied. Jetzt rühre ich zwar wieder ständig bei der Risottozubereitung, also ich nicht, sondern das Küchenger...

Lamm mit Stielmus

Bild
Stielmus oder Rübstiel, wird hier im Rheinland gerne als Frühlingsbote gegessen. Diese Tradition wird zwar seit Jahren vehement unterminiert, durch den Spargelanbau mit Folie wo schon Ende März deutscher Spargel geerntet wird, aber das kann einen Rheinländer nicht erschüttern, ergo gibt es Spargel und Stielmus. Tradition  kennen wir ja: Einmal ist keinmal, zweimal ist Brauchtum und dreimal ist Tradition. 4 Lammhüften 1 Rosmarin Stiel, grob  gehackt 3-4 Thymian Zweige, grob gehackt 100g Salz 100g Zucker 1 ganzer Rosmarin Zweig 2 Thymian Zweige Butterschmalz Gemüse 500g Stielmus 100g Sahne 1 Schalotte gewürfelt 10g Butter 1 TL Mehl 2El. Weißwein 1/2 Bnd Petersilie 100g Kartoffeln, gegart und gewürfelt Salz und Pfeffer Fleisch Salz und Zucker mit den grob gehackten Kräutern mischen. Lammhüften darin eine Stunde marinieren. Danach mit einem Küchenpapier trocken abreiben und einvakuumieren. 70 Minuten bei 59°C im Wasserbad garen. Lammhüften aus dem Vakuub...