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Besuch im Vendome, Bensberg

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Das Vendome zu loben hieße Eulen nach Athen tragen. Aber mit dem Frühlingsmenü hat der Großmeister sich erneut selber übertroffen. Jenseits vom geschmacklichen Einheitsbrei moderner Küchen, die möglichst jedem Gast gefallen wollen, wird hier auf Kontraste gesetzt. Jede Zutat ist schmeckbar, fügt sich dennoch harmonisch in die Gesamtkomposition ein. Mit Zucker wird allenthalben gegeizt, was sich auch beim Dessert wohltuend bemerkbar macht.  Das Sommelier und Brigade ihresgleichen in Deutschland (vielleicht auch in Europa) suchen, dürfte auch allseits bekannt sein. Dennoch komme ich nicht umhin, deren Leistung hier noch extra hervorzuheben. Herzlich, fachkundig und immer mit dem rechten Blick zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. So wird der meisterhaften Kochkunst ein würdiger Rahmen gegeben. Ein extra Wort noch zum Sommelier, ein Meister seines Fachs. 

Besuch bei Christoph Paul im Hoppers

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Christoph Paul kennen wir noch aus Pauls Restaurant in Nippes. Auch könnten wir uns im Velderhof öfters von seinen Kochkünsten überzeugen. Dort könnte er das gewohnt hohe Niveau leider nicht halten. Trotzdem freuen wir uns nun wieder in Köln bei ihm Speisen zu dürfen. Die Weinkarte ist klein, bietet aber für jeden Geschmack etwas zu äußerst fair kalkulierten Preisen. Schweinebauch auf Thunfisch Gebeizter Lachs an Gurkenschaum Im Beefer gegartes Entrecote vom bergischen Rind.

Besuch im Nada, Köln

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Der Name Bernd Stollwerk weckt gewisse Erwartungen, hat er doch Jahrelang im Gut Lärchenhof in Pulheim exquisite Küche abgeliefert.  Hier im Nada geht alles etwas behutsamer, küchentechnisch gesehen, zu. Jedoch überzeugen auch hier gute Produkte und handwerkliches Können. Aber seht selbst.

Besuch in Bonn "Kaspers Restaurant"

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Eigentlich braucht man als Kölner Bonn nicht. Kulinarisch schon mal überhaupt nicht. Aber um seine Vorurteile ab und an zu bestätigen, tritt man die Reise in den Süden dann doch an. Dieses Mal waren wir im Kaspars Restaurant. Die Jugend des Koch merkt man einigen Gerichten schon an, wo er es bei Würzung einiger Zutaten dann doch zu gut meinte. Alles in allem war aber sonst nichts auszusetzen. Einrichtung, Service und Weinkarte waren Stimmig. Die Preis/Leistung hervorragend. Das war nicht unser letzter Besuch, alleine um zu sehen was dem Jungen Koch noch so einfällt. Amuse

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 22 Waldhotel Sonnora

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    "Aus gegebenem Anlass..." Schreiben, die so anfangen, werfe ich ungelesen weg. Der gegebene Anlass, das ist eine der Lieblingsphrasen der mittleren Bürokratenebene, die sich mit dem "gegebenen Anlass" der Notwendigkeit entziehen zu können glaubt, Anweisungen begründen zu müssen. Den Anlass, so schwirrt es durch den Bürokratenschädel, den muss ich nicht l ange darlegen, der ist gegeben.   Es mag formulatorische oder orthographische Hilflosigkeit des aus Beamtenzeiten übrig gebliebenen Hauptsekretärs im mittleren nichttechnischen Postdienst sein, die diesen Zuflucht zum gegebenen Anlass nehmen lässt. Wenn er zum Beispiel ein Schild anbringt, die Filiale sei am Montag geschlossen - und einfach nicht genau weiß, wie man diese  Innwenntour   Infentua äh, na ja, dieses Briefmarkennachzählen eben schreibt. Also ist geschlossen aus gegebenem Anlass.   Es mag das Machtgefühl des Amtmanns in der Einwohnermeldestelle sein, seine Entscheidungen nicht lange begründe...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 21 Benoit Violier

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Vielleicht ist heute nicht der Tag, über Benoit Violier zu schreiben. So frisch ist die Nachricht von seinem gestrigen Tode noch, so wenig weiß man über die Hintergründe. Ein Suizid soll es gewesen sein, berichten die Medien. Der passionierte Jäger soll sich mit einer seiner Jagdwaffen erschossen haben. So wie vor knapp dreizehn Jahren schon Kollege Loiseau in Frankreich. Einige Journalisten haben gleich Theorien bei der Hand. Der Druck in der Spitzengastronomie werde stetig größer, es sei kein Wunder, wenn immer mehr Köche der Dreisterneliga den Suizid als letzten Ausweg sähen. Ich weiß nicht, wie die klugen Schreiberlinge per Ferndiagnose festgestellt haben wollen, dass Violier am Leistungsdruck der Hochgastronomie zerbrochen ist. Klar geht es da unglaublich stressig zu. Aber Depressionen sind eine Krankheit, die viele andere Ursachen haben kann, private wie berufliche. Ein Leiden, das auch außerhalb von Stressberufen auftritt, oft völlig unerwartet, selbst für das engere Umf...

Weh-Geh-Weh Willis Gastro Werkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 20 Vendome

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Da war der Gourmetigel in der letzten Folge extra nach Belgien gereist, um die muslimische Bedrohung in Brüssel am eigenen Leibe zu erfahren. Besser wäre er in Köln geblieben, wo an Silvester gleich an die tausend Menschen ohne Zivilisationshintergrund auf der Domplatte randalierten. Um Zuwanderer habe es sich gehandelt, junge Männer muslimischen Glaubens, will die Polizei wissen, die allerdings selbst nicht anwesend war. Wahrscheinlich waren die Kölnerinnen nicht so zutraulich wie die freundlichen Damen von Brüssel, deswegen kam es zu sexuellen Belästigungen und in einigen Fällen auch zu Diebstählen und Raubdelikten. So weit, so schlecht. Große Sorgen macht man sich in der Stadtverwaltung nun, dass sich ähnliche Szenen auch bei der nächsten großen Traditionsfeierlichkeit abspielen könnten, wenn nämlich in wenigen Wochen, der Fastelovend seinem Höhepunkt zueilt. Doch haben die Kölner einen genialen Plan. Man müsse den Asylsuchenden und anderen Zuwanderern aus islamischen Staaten ...