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NEU! Ost jetzt auch im Westen

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 Also genauer gesagt Ostasiatische Küche im Kölner Westen. Früher war dort das Elia, ich berichtete . Dieses hat sich aber leider Anfang des Jahres verabschiedet. Mit Spannung haben die Lindenthaler darauf gewartet was denn jetzt dort hinein kommt. Die Gerüchteküche behauptete zwar lautstark es würde ein Chinese sein, wurde aber dann doch ein Japaner. Der erste Eindruck ist ganz ordentlich, das Ambiente ist weiterhin Kühl und zurückhaltend, wird aber durch die Herzlichkeit der Bedienung wieder wett gemacht. Das Speisenangebot  ist typisch japanisch. Es wird zwar Sushi und Sahimi angeboten, nimmt aber bei weitem nicht den Stellenwert anderer Japaner ein. Die Speisen, die wir probierten waren alle frisch und schmackhaft zubereitet. Die Saucen waren, bis auf die Sojasauce natürlich, alle selber angerührt. Das Preisgefüge ist nicht ganz auf der Höhe anderer Japaner in Köln, aber immer noch weit von günstig. Wir kommen in jedem Fall wieder.  Gyoza  Lachsc...

Das Streitaxt Steak, neudeutsch Tomahawk Steak

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Zur Zeit haben wir Tomahawk Steaks. Selbstverständlich musste ich mich in einem heroischen Selbstversuch dessen annehmen. Noch vor 10 Jahren hätte die Polizei wahrscheinlich jeden als potenziellen Mörder verhaftet, wenn man Rindfleisch von der britischen Insel in den Verkauf gebracht hätte. Mittlerweile weiß man ob der herausragenden Qualität der englischen Fleischproduzenten und BSE ist längst anderen Lebensmittelskandalen gewichen, wie "Ma**i enthält natürliches Wasser" oder ähnlich schreckliche Szenarien, welche sich die Presse immer wieder zu entdecken vermeint. Zurück zum Thema. Das Fleisch stammt von aus England, ist 28 Tage am Knochen trocken gereift und wurde dann erst zerteilt und vakuumiert.  Dieses wunderbar durchwachsene Stück Ribeye mit XXL Knochen sollte es sein. Die Schwierigkeit ist jetzt, wie bereite ich ein ca. 50cm langes, 5cm hohes und ca. 1Kg schweres Steak nun vernünftig zu? Sous Vide ist natürlich der erste Gedanke, scheitert ab schon an den au...

Das Maibeck, nicht nur für Touristen

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Das Maibeck liegt mitten in der Kölner Altstadt. Bei schönem Wetter kann man dort auch draußen mit Blick auf den Rhein dinieren. Natürlich nur der, welcher sich nicht durch die Lage direkt neben den bekannten Touristenfallen irritieren lies und bis zum Ende durchgehalten hat. Die Küche ist neudeutsch inspiriert und qualitativ hochwertig. Wir haben uns für das Überraschungsmenü entschieden, welches nicht wirklich überraschend, gut und pointiert gekocht war. Calamaretti und Pulpo auf Graupen Zickleinschulter auf Bohnen und Maisbrei Rosen Creme Beule und Tiramisu Eis auf Zwetschen

Vierschänkentournee Teil 6Heute: Assiette Champenoise Arnaud Lallement

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W eh- G eh- W eh        W illis G astro W erkstatt Heute: Vierschänkentournee Teil 6 Fußball-Weltmeisterschaft, endlich! Aber, wenn man sich das so anschaut und die Herren aus den 32 Mannschaften so mit den Teams bei der Damenweltmeisterschaft vergleicht, kommt einem der schreckliche Verdacht, dass die Männer mittlerweile mehr Zeit beim Friseur, vor dem Spiegel und wahrscheinlich sogar bei der Kosmetikerin verbringen als die Frauen. Früher, ja früher, da hießen Fußballer Hans-Peter Briegel. Und sahen auch so aus. Hans-Peter Briegel, das klingt nach zwei Eimern Schweiß pro Spiel, nach Walz von der Pfalz, nach "über den Kampf zum Spiel finden". Früher, da hießen Fußballer Hans-Peter Briegel - und sie wurden Europameister. Heute heißen Fußballer Ronaldo, haben die Haare schön und scheiden in der Vorrunde aus. Früher, ja früher, da hießen Fußballer Horst Hrubesch. Und sahen auch so aus. Horst Hrubesch, ein Gesicht wie ein Hauklotz. Und so spielte d...

Neues Highlight ilm Belgischen Viertel

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Wer Lust auf absolut frische Meeresfrüchte vom 800°C Grill hat, ist hier an der richtigen Adresse. Das Pure White in der Antwerpener Str. jetzt ziemlich neu und im wahrsten Sinne in aller Munde. Pure meint hier puristisch, bis jetzt. Ein 4 Gang Menü ist in der Karte zwar schon angekündigt, aber bis dato sind hier die absolut frischen Produkte und der Grill der Star. Und das ist gut so. Die Meeresfrüchte werden aus Norwegen frisch eingeflogen, lebend. Wer möchte kann die Tierchen vorher auch betrachten, wir haben auf das zweifelhafte Vergnügen verzichtet und uns schon mal auf die kalte Seafood Platte gefreut. Neben Seafood gibt es natürlich auch noch einige besondere Steaks, wie Chianina Rind aus der Toskana, Dry Aged Beef sowieso, fehlt nur noch galicisches Txogitxu und das Teil könnte zu meiner zweiten Heimat werden. Die warme Seafood Platte. Die Langostinos sind eine Sünde Wert. Der Gruß aus der Küche kam etwas später in Form von Lottensashimi. Der Wein...

Lachs, Zwiebel und Schwarzbrot

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Label Rouge Lachs selber kalt geräuchert. Zwiebelcreme und Röstzwiebeln. Schwarzbrotbrösel. 1,5 kg Lachsfilet (ohne Haut und Gräten), 200 g Zucker, 150 g Salz, 40 ml Aquavit, 3 Bund frischer Dill, 4 EL schwarzer Pfeffer: Das Lachsfilet mit kaltem Wasser abbrausen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in ein verschließbares Gefäß legen. Den Dill ebenfalls waschen, trocken schütteln und klein zupfen. Zucker, Salz, Aquavit, Dill und Pfeffer mischen und zum Lachsfilet geben. Das Lachsfilet darin wenden. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Anschließend vakuumverpackt 3 Tage lang im Kühlschrank reifen lassen. Den Lachs aus der Folie nehmen, grob von der Marinade befreien und mit Küchenpapier abtupfen. Lachs in den Räucherofen legen, Rauch erzeugen, 3 Stunden kalt räuchern. Zwiebelpüree 500g Zwiebeln, geschält und grob gewürfelt, 2 Lorbeerblätter, 400 ml Gemüsefond, 20 ml Birnen-Essig, 30 g Reis, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kümmel. Die Zwiebeln in reichlich Olivenöl angehen l...

Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt Heute auf der Hebebühne: Champagne Larmandier Bernier Terre de Vertus

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Landung in Tegel, das Flugzeug parkt auf einer Außenposition etwa 500 Meter Luftlinie vom Terminal entfernt. Die Passagiere werden freundlich gebeten, in einen Bus zu steigen, der sie über diese weite Strecke transportieren sollte. Und, oh Wunder, der Bus schafft es, aus dem 500 Metern Luftlinie eine Wegstrecke von circa 5,8 Kilometern zu machen, quer durch die Hinterhöfe des Flughafens, die Innereien von Tegel sozusagen. Hier noch eine Girlande, dort noch ein nicht klar motivierter Umweg um ein etwa einen Kilometer langes Rasenstück. Dann eine kontemplative Pause im Nichts. Wer ein Fernglas mit sich führte, konnte am Horizont eine im Schritttempo heranrollende 737 erkennen, die der Busfahrer zur Vermeidung von Unfällen erst passieren lassen wollte. Nach etwa einer Viertelstunde war auch das gelungen und konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Mehr als eine Dreiviertelstunde war seit der Landung vergangen, als wir endlich das rettende Ufer des Terminals erreichten. Voll der Fragen natü...