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Käsefondue nach Modernist Cuisine at Home

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Käsefondue ist ja eigentlich keine große Sache. Mittlerweile gibt es ja sogar recht annehmbare Fertigprodukte zu kaufen. Wer jedoch einen individuellen Geschmack sein Eigen nennt, kreiert sich seine Käsemischung dann doch gerne nach eigenem Gusto selber. Vor allem wenn kinder mitessen, kann man den Kirsch weglassen und den Wein z.B. durch etwas Apfelsaft, der dann auch durchaus von Van Nahmen sein darf, ersetzen. Und dafür braucht man jetzt die Modernist Cuisine? Nee natürlich nicht. Man kann das ganze nur noch etwas optimieren. Den Wareneinsatz verringern in dem man mehr Wasser beigibt. Was erstaunlich ist, der Geschmack leidet in keiner Weise durch die Zugabe von Wasser. Die Industrie hat das schon vor Jahrzehnten erkannt, nur haben die es leider übertrieben und zwar so weit bis man es schmeckt.  NAgut aber Wasser und Käse mischen? Schon mal jemand versucht? OK wissen wir geht nicht. Doch geht wohl scht da der Chemiker und preist sein Natrium Citrat. Also damit geht es, Wasser wird…

Rinderzunge, Champignons und Kartoffeln

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Zu den klassischen Weihnachtsrezepten gehört hier im rheinischen, neben dem Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen, das Zungenragout.
In den 70er durch das vermeintlich feinere "Ragout Fin" verdrängt fristet es seitdem ein Nischendasein.
Das Ragout Fin, welches ja auch im Original mit den Innereien vom Kalb hergestellt wird, macht heute auch keiner die Wenigsten selber. Stattdessen wird auf die billige unsägliche Dosenware zurückgegriffen die mit einem ordentlichen Ragout Fin so viel gemeinsam hat wie der Nikolaus mit dem Osterhasen.

Dabei ist es ganz einfach. Die gepökelte Zunge wird in reichlich Wasser 30 Minuten gewässert. Dann im Schnellkochtopf, welcher mit der Zunge, einem halben Sellerie und einer kleingeschnittenen Porreestange und bis zur Obergrenze mit kaltem Wasser gefüllt wurde zubereitet. Schnellkochtopf abdampfen lassen, Zunge herausnehmen, Brühe aufbewahren. Die Zunge kurz in kaltes Wasser legen und die Haut komplett abziehen. Ca. 600g der Zunge in Würfel sch…
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Der zweite Trüffel, dieses Mal in Weiß. Ganz klassisch.
Sous Vide gegartes Eigelb auf Kartoffelschaum und einigen Tropfen bestes Olivenöl und Maldon Sea Salt Flakes auf den Trüffelscheiben.

Hier noch einmal in etwas größer, damit man das Öl und die Flakes sieht.

Wachtel, Spinat und Trüffel

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Ein bis zwei Trüffel braucht es die Saison. Den hat mir ein Freund aus Frankreich mitgebracht, da kann man das Zeug noch bezahlen.
Wachtel Sous Vide gegart und dann arosiert. Cremespinat und Trüffeljus nach Michel Roux.

Ochsenbäckchen, Edamame und Granatapfel - Gremolata

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Die Ochsenbäckchen werden sehr fein geschnitten und in einer Schalottenreduktion von Rot- und Portwein 3-4 Stunden, ohne zu sieden, gegart. Fleisch herausnehmen und Sauce sehr stark einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles in mit Strudelteig ausgelegte gebutterte Förmchen geben. 15-20 minuten bei 160°C backen.

Die Edamame in gesalzenem Wasser 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann in kaltem Wasser abschrecken und palen. Mit Maldon Sea Salt salzen.

Aus einem Granatapfel die Kerne lösen. 1/2 Bund Kerbel und 1/2 Bund Minze fein hacken unter die Granatapfelkerne geben. 1 Zitrone die Zesten ziehen und ganz fein schneiden. Auch unter die Granatapfelkerne geben. Gut verrühren mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Einfaches Rezept, welches sich gut vorbereiten lässt.

Heute Willi mal ganz "Spontan", Lubentiushof

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Willi ist heute ein wenig Stolz auch seinen Teil zum 180°C Adventskalender beitragen zu dürfen. Da hat er sich Spontan entschlossen einen Beitrag zu erstellen.

Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Lubentiushof „Spontan“ Riesling trocken 2011

Currywurst? Kommt mir nicht in die Igelschnauze! Das ist doch Schimanskifourage. Fleisch(?) gewordene Sättigungsbeilage. In Schweinsdarm gepresster Opel Manta. Nee, kommt mir nicht in die Igelschnauze! Zumal das ja meistens verunfallte Bratwürste sind, bei denen die Tunke nur überdecken soll, dass sie schon viele Monde lang über die unendlichen Weiten des Grills geritten sind. Meist sind sie dabei so hart geworden wie die Gesichtszüge des Marlboro-Mannes. Und genauso schrumpelige Haut haben sie auch. Nee, Currywurst kommt mir nicht in die Igelschnauze!

Wobei… was weht mir da unter den Linden der Hauptstadt in die Nase. Riecht schon gut... So würzig, bratig, leicht exotisch auch... Plötzlich stehe ich auf den Hinterpf…

Kapaun, Kartoffeln und Tomaten

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Es ist mal wieder Anfang Dezember, und was wäre ein Dezember ohne Kapaun. Leider musste es dieses Jahr in Ermangelung an Zeit schnell gehen. Was dann bei mir gleichbedeutend mit einfacher Zubereitung einhergeht.

Der Kapaun wurde 2 Stunden in Brine eingelegt. Das Rezept steht oben unter Grundrezepte.
Dann wurde der Vogel 1,5 Stunden im Dampfgarer, mit der Brust nach unten bei 110°C gedämpft. Die geschälten Kartoffeln habe ich einfach drum herumgelegt. Anschließend noch für 35 Minuten bei 220°C in den Ofen bis er schön knusprig ist. Nach der Hälfte der Zeit den Vogel wenden.

Dazu gab es halbgetrocknete Tomaten.

Die Kirschtomaten halbieren mit etwas Puderzucker und Salz bestreut für 2,5 Stunden bei 100°C Heißluft in den Ofen. Die Strunke lasse ich immer dabei, ich bilde mir ein das gibt Aroma.

Schwarzer Sesam, schwarze Schokolade und schwarze Beeren

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Seit Anfang des Jahres veranstaltet der Blog Highfoodality sein Cookbook of Colors. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen regelmäßig daran teilzunehmen. Geschafft habe ich es eigentlich, bis auf einen missglückten Versuch nicht.

Jetzt ist schon Dezember und das letzte Mal wird dazu aufgerufen teilzunehmen. Schwarz soll es sein. Naja im anbrennen  lassen bin ich ja Klasse. Nein Spaß beiseite, Schwarz da klingelte etwas. Ganz unten in meiner Schublade "Nachkochen" schlummert ein Rezept von Ferran Adria mit schwarzem Sesam. Das geht auch ganz schnell. Denn der Kuchen kommt ganz einfach in die Mikrowelle.
Naja das Ergebnis ist zwar noch Verbesserungswürdig. Sprich man kann noch mehr Sesampaste nehmen, dann wird es schwärzer, meiner Ansicht würde aber der Geschmack leiden, denn es schmeckt schon sehr nach Sesam. Also wieder nicht so richtig schwarz aber fast, deswegen oben in Schwarzweiß  unten das Original unbearbeitet.


Wildfleisch, Zwiebeln und Gläser

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Viele fragen nach dem Geheimnis von unserem Wildrillettes. Alle Welt wundert sich wenn wir dann sagen, Geheimnis, gibbet keins. Gute Zutaten, ein wenig Zeit und das war es dann schon.

Also dann mal heute das Rezept auf eine kleine Menge heruntergerechnet. Wer noch Fragen hat oder Tipps dazu braucht, die gibt es an der Theke, bei besagtem Metzger.


Weinrallye 57 Food pairing

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Es ist mal wieder Weinrallye und ausnahmsweise habe ich sogar die zeit gefunden einen kleinen Beitrag zu schreiben. Dieses mal freundlicherweise von hundertachtziggrad ausgerichtet. Denn mit Foodpairing beschäftige ich mich ja gerade ein wenig wie meine letzten Blogeinträge zeigen.

Ich finde es generell sehr schwierig die richtige Kombination von Wein und Essen zu finden. Gerade bei älteren Weinen die man längere Zeit nicht mehr getrunken hat.
Da es aber einige Regeln hat, die wohl jeder schon einmal gehört hat wie, Weißwein-Fisch, Gans-Spätburgunder und Leber-Süßwein, kann man am Anfang schon mal nicht so viel verkehrt machen. Diese Grundregeln haben schon ihren Sinn. Man muss sich aber nicht sklavisch daran halten, sondern kann gerne herumexperimentieren.
Wichtiger als vielleicht ob welches Fleisch oder welcher Fisch zubereitet wird, sind Zubereitungsart und Saucen. Zu Hühnchen wird oft ein Weißwein empfohlen, was aber wenig Sinn macht wenn er zu einem klassischen Coq au Vin gereic…

Bitter, Süß und Glutamat

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Die Mischung aus leicht bitterem, knackigen Radicchio und Chicoree mit der zarten Süße der Orange ist einzigartig. Dazu die leicht knackigen Macadamianusskerne mit den zarten Röstaromen verbinden sich im Mund zu einem harmonischen Ganzen. Alle Zutaten sind hervorragend in der Winterzeit als wertvoller Vitaminlieferant geeignet und schmecken tut es auch noch.

Da ich Radicchio und Chicorée nicht gewürzt habe, kommt dieses Mal ein Würzpilz zum Einsatz, nämlich der Shitake. Wenn man diesen auch nicht würzt verstärkt er durch die in ihm Vorhandene Glutaminsäure (Vulgo: Glutamat) die vorherrschenden Geschmacksstoffe. Bei Radicchio und Chicoree in erster Linie die Bitterstoffe, bei den Macadamianüssen das Salzige und von der Orange die Süße und Säure.
Probiert es einmal aus, dieser Pilz ist schon verblüffend.

BTW
Es ist ein schönes und nicht mehr aus der Welt zu schaffendes Märchen, dass Glutaminsäure Kopfschmerzen, Alzheimer, Parkinson oder andere absurden Krankheiten hervorruft.

Lynch-Bages und Chateau Latour 1990

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Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Lynch-Bages 1990 und Latour 1990 
Die Regierung Ayrault in Frankreich will ein Wahlversprechen von Francois Hollande umsetzen und die Homoehe voll mit der Heteroehe gleichstellen sowie Homopaaren volles Adoptionsrecht einräumen.

Damit das Ganze nicht zu unbürokratisch wird, enthält der vorgelegte Gesetzesentwurf eine Regelung, wonach zur Vermeidung von Diskriminierungen künftig nicht mehr von "Mutter" und "Vater" gesprochen werden darf, sondern - zum Beispiel vom Lehrer in der Schule - nur noch von "Elternteilnummereins" und "Elternteilnummerzwei".
Mal ehrlich, in Sachen Comedy sind uns die Franzosen doch weit voraus, oder? So was kriegen bei uns allerhöchstens die Grünen zustanden, und das auch nur, wenn deren Elternteilnummereins Courage Claudia Roth die absolute Mehrheit bekommt. Oder ist es nur ein verzweifelter, letzter Versuch der Franzosen, die drohende Staatspleite doch…

Artischocke, Joghurt und Knoblauch

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Das erste Foodpairing Experiment nach dem neuen Buch Aroma: Die Kunst zu würzen. Ich berichtete.
Unter dem Stichwort Artischocken waren unter anderem folgende Stichworte vermerkt: Olivenöl, Champignons und Nüsse
Na da hieß es doch gleich einmal ausprobieren.
Olivenöl kombiniert ich gleich einmal mit etwas Knoblauch. Champignons blättrig geschnitten passen in  viele herzhafte Suppen und Saucen. Nicht als bestimmendes Element, sondern nur zur Unterstützung. Die Macadamianüsse wählte ich wegen ihrer Cremigkeit nach dem Pürieren.

Alles in allem passten die Zutaten gut zueinander trotz der etwas Wirr klingenden Zusammensetzung.
Das Foto einer vom Fotografen noch heiß zu Essen wollender Suppe kann leider das Geschmacksbild nicht Annähernd wiedergeben.

Rezept


Wirsing, Bauch und Gremolata

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Der Winter naht mit großen Schritten. Um der Kälte zu trotzen muss auch mal ein deftiger Eintopf auf den Tisch. Wirsing ist eines meiner liebsten Wintergemüsen. Auch als Suppe macht er eine hervorragende Figur, bei mir gerne auch als Solist. In den klassischen Rezepten wird er oft mit Kartoffeln und Möhren "gepanscht", bei mir kommt er pur auf den Tisch

Dazu gibt es einen Sous Vide gegarten Schweinebauch vom Duroc-Schwein mit leichter Kümmelnote.
Dieser habe ich entgegen meiner ursprünglichen Planung nicht mehr im Backofen kross gebraten sondern nur leicht mit dem Bunsenbrenner gebräunt serviert.

Die Gremolata gibt dem ganzen einen frischen Kick.

Rezept


Foodpairing oder Aroma: Die Kunst des Würzens

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Torsten schrieb von einem neuen Standardwerk. So weit möchte ich niocht gehen, dennoch bin ich nicht umhin gekommen dieses Werk käuflich zu erwerben.

Es gibt Köche die Wissen intuitiv welches Gewürz und auch wie viel zu einem bestimmten Gericht passt. Auch gab es immer schon welche, die Abseits der ausgetretenen Pfade wandelten und augenscheinlich "gewagte" Kombinationen auf den Teller brachten. Auf dem Teller haben diese dennoch sehr gut zusamnmen gepasst. Dieses Prinzip der gewagten Kombinationen hat man mit der Seite Foodpairing schon auf wissenschaftliche Beine gestellt. Dabei stellten sich dann auch die "gewagten" Kombinationen als eigentlich schlüssig heraus.

Diese ganze Geschichte  gibt es nun in schriftlicher Fassung. Das Buch: "Aroma: Die Kunst zu würzen" ein für jedermann verständliches geschriebenes Buch in dem auch auch beschrieben wird, warum denn die eine Zutat zur anderen passt oder auch nicht. Ein schönes Farbschema hat man sich auch noch …

Fisch, Reis und Sojasauce

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Na Klar es gab Sushi. Ganz Traditionell, der Nachwuchs hat es sich so gewünscht.
Gurken, Avokado, Lachs und Thunfisch Maki. Sepia, Lachs und Thunfisch Nigiri. Etwas Wakame Salat. Fertig. Nach mehrmaligen Versuchen, geht es schon recht Schnell von der Hand.

Gänseessen, Wein und Gesang

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Dieses Mal ein Eintrag bei dem es weniger um das Essen an sich geht. Obwohl ja das gemütlich beisammensitzen und Essen,der Musik lauschen sowie Wein dazu genießen ja eigentlich ein kulturelles Gesamtwerk darstellt. Im besonderen wenn dieses Gesamtkunstwerk im Haus Waldfrieden, Alf stattfindet.
Das Gänse-Essen war nur der kulinarische Auftakt zu einem gelungenen Wochenende an dessen Abschluss die Aufführung von Ruth Schiffer, Wilhelm Geschwind und Eckhard Radmacher stand.

Der Reihe nach.
Ankommen, ein klassisches Gänseessen vorbereiten mit Serviettenknödel, Gans in einem Sud von Orangensaft, Zimt, Sternanis und Rosmarin gegart. Den Sud zur Sauce gekocht, dazu ein klassischer Rotkohl.
Verkostung der sich gerade noch in Gärung befindlicher Weine, aka Federweißer. Dabei erstaunliches herausschmecken der einzelnen Lagen und Qualitätsstufen. War mir bis dato noch nie so aufgefallen.


Die und Die Lauschen und dabei Wein genießen.

Herausleiern der letzten Kiste 1900er. Warum auf der Kiste der …

Wildrillettes 2012

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Aus eigener Herstellung.


Endlich wieder fertig. Nach dem altbewährten Rezept.

—-- von nicht zu Hause

Spitzkohl, Möhren und Steinpilze

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Dieses Jahr scheint ein gutes Steinpilzjahr zu sein, schlecht für den Barolo. Ach nee das war das mit den Trüffeln und dem Barolo, egal trotzdem gutes Steinpilzjahr und gut für dieses Gericht.

Das mit dem Steinpilzjahr will natürlich ausgenutzt werden. Also was mit frischen Steinpilzen, aber etwas anders als das pfannengerührte Einerlei. Da bieten sich Kohlsorten und Möhren an, da diese ausreichend und in guter Qualität Ende Oktober zu finden sind. Ich hatte auch an Kürbis gedacht, aber dies erschien mir dann im ganzen zu süß. Kann man aber im Hinterkopf behalten für ein nächstes Mal.

Außerdem wartete noch ein Dry Aged Porterhouse Steak vom italienischen Marchigiana Rind
auf seine besondere Verwendung. Dieses wollte Sous Vide zubereitet werden, denn es ist immer eine besondere Herausforderung das Porterhouse oder T-Bone Steak auf der Roastbeef- und auch auf der Filetseite zum optimalen Garpunkt zu bringen. Mit Sous Vide gegart gelingt das geradezu spielend. Insbesondere dann wenn Gäs…

Thunfisch, Rübstiel und Grapefruit

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Erst einmal hört sich die Kombination relativ ungewöhnlich an, jedoch verbindet sich das bittere von Rübstiel und Grapefruit mit dem Sauren der der Thunfisch-Ceviche zu einem Ganzen.

Rübstiel gehört zu meinen Lieblingsgemüsen, was dem geneigten Leser ob der Menge der geposteten Rübstielgerichte wohl schon aufgefallen ist. Deswegen muss dann mal auch eine neue andere Kombination her. Auch wenn es wie hier Kalt/Warm serviert wird. Bei den Temperaturen der letzten Tage ist eine warme Komponente ja auch nicht zu verachten.

Die Ceviche wird mit Thunfisch (MSC Ware), Gurken, Koriandergrün und Petersilie zubereitet.
Der kleingeschnittene Rübstiel ( hier nur die Blätter) wird kurz mit einer gehackten Zwiebel in einer Pfanne mit Butter geschwenkt und dann zusammen mit einer heißen Kartoffel im Mixer püriert. Sofort servieren.

Rezept ist es keines weil die einzelnen Komponenten sich wohl von alleine erklären.



Portwein aus 3 Jahrhunderten von Ramos Pinto

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Unlängst hatte ich das Glück an einer denkwürdigen Portwein Verkostung teilnehmen zu dürfen. Es wurden Portwein aus drei Jahrhunderten von Ramos Pinto verkostet. Selbst aus dem Jahr 1880 dem Gründungsjahr  der Bodega konnten wir einen Portwein verkosten. Es folgten Weine aus den Jahren 1924, 1931, 1934, 1935, 1945, 1960, 1970, 1980, 1982, 1983,1985, 1991, 1994, 1997, 2000, 2003, 2007 und 2011 als Fassprobe. 
Sehr Interessant war der Vergleich des Vintage Ports aus 1983 mit den Grundweinen. Neben dem eigentlichen "Final Blend" durften wir auch die einzelnen Assemblage Weine nach Rebsorten probieren. Bemerkenswert war daran, dass lediglich ein Assemblage Wein die gleiche Punktzahl von uns erhielt wie der eigentliche Final Blend die drei anderen aber deutlich weniger gut eingestuft wurden. Erst im Zusammenspiel offenbaren die Weine erst alle ihre Qualitäten.
Es ist schon aufschlussreich während einer solchen Probe zu beobachten wie sich die jungen, süßen, und…

Spaghetti, Speck und Aal

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Spaghetti Carbonara alla Marcella Hazan. Die schnelle Küche, daher mit Fertignudeln von DeCecco. Wenn es schnell gehen muss, dann gibt es nichts besseres. Zur Abwechslung und Mangels Räucherspeck diesen durch Räucheraal ersetzt. Es gibt dem ganzen eine ganz besondere Rauchnote. Marcella Hazan sagt man solle den Speck in lange Quader schneiden, da ich Pancetta leider nur vorgeschnitten hatte, waren es mehr dünne Schnipsel, geschmacklich tat es der Geschichte allerdings keinen Abbruch.
Die Nudeln sollten etwas abkühlen bevor man sie in die Eiermischung schüttet, damit diese nicht gerinnt. Man kann zur Hilfe auch erst zwei, drei El Nudelwasser dazugeben, damit die Eier schon etwas warm sind und nicht mehr so schnell gerinnen.
Der Aal wird nur in kleine Stückchen zerteilt und ganz zum Schluss über die heißen Nudeln gegeben. Nicht in  der Pfanne erhitzen, das tötet den Geschmack.

zum Rezept


Essen in Portugal

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Erster Vinho Verde der auch Genußpotential besitzt.IMHO


 Halbpensionsessen im Oitavos, Cascais


Freitag und Samstag sogar mit Sushi Chef

Bouchard Ainé et Fils Meursault Cuvée Signature 2006

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Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Bouchard Ainé et Fils Meursault Cuvée Signature 2006

Ist Euch der Unterschied auch aufgefallen? Der Unterschied im Wording? Bei diesen “Reportage”-Sendungen im Unterschichtenfernsehen? Bei denen viel Betroffenheitskirmes gemacht und mit schlecht gespielter Entrüstung über weitgehend erfundene Skandale berichtet wird? Diese Sendungen, wo der Anteil an Sensationsmache in umgekehrt proportionalem Verhältnis zum journalistischen Niveau steht?

Nein? Ihr habt nichts gemerkt? Aber das muss Euch doch aufgefallen sein? Spätestens, wenn ich es Euch jetzt erzähle, werdet Ihr sagen, ja, Mensch, Igel, das stimmt…

Aaalso – früher stellten sich die Blondinen, die diese Sendungen praktisch zwangsläufig moderieren, mit fein modellierter Empörungsfratze vor die Kamera und sagten am Anfang einer jeden Sendung den Satz “Mein Name ist Frauke Ludowig”. Immer diesen gleichen Satz. Vielleicht zum Teil mit anderen Namen, aber irgendwie schien es…

Penfolds und das Le Patron in Rodenkirchen

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Das Le Patron in Rodenkirchen wollten wir schon die ganze Zeit einmal ausprobieren. Leider kam immer irgendwelche unwichtigen Sachen dazwischen. Doch manchmal kommt einen der Zufall zur Hilfe. Dieses Mal in Form von Peter Gago, seines Zeichen Chief-Winemaker von Penfolds. Dieser weilte in Deutschland um einige seiner Weine zu verkosten und das in einem angemessenen Rahmen.

Und natürlich "Da simmer dabei"

Spaghetti - Kürbis, Steinpilze und Parmesan

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Es ist Kürbiszeit. Ein seltener Gastin unserem Hause ist der Spaghettikürbis. Die wenigsten Wissen wohl etwas damit anzufangen. Dieser Kürbis ist aber relativ einfach zu zubereiten. Halbieren, Kerne raus, viel Gewürze rein, 45 Minuten Backofen, fertig.

Da er relativ geschmacksneutral seine Reise in die Gaumen der Republik Antritt, tut man gut daran ihn mit relativ intensiven Komponenten zu aromatisieren. Da es zur Zeit eben auch viele Steinpilze gibt, bietet sich diese Kombi geradezu an.
Ein spezielles Rezept habe ich nicht benutzt. Frei nach Schnauze geht es ganz gut.

Spaghettikürbis halbieren und entkernen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 C ca. 20 Minuten Backen. In der Zwischenzeit Steinpilze putzen und mit Zwiebeln und geräucherten Speck ( Vegetarier lassen den Speck einfach weg) in der Pfanne rösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In die Kürbishälften füllen und mit reichlich gehobeltem Parmesan bestreuen. Weitere 25 Minuten in den Backofen geben. Für ein (vegetarisches) Ha…

Weingut Heymann-Löwenstein

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Weh-Weh-Weh Willis Hausbesuche

Heute: Weingut Heymann-Löwenstein

Hui, der Peer! Sitzt mit versteinbrückter Miene bei Herrn Jauch im Gasometer und wehrt sich tapfer gegen alle Versuche, Konkreteres über seine Nebeneinkünfte in Erfahrung zu bringen. Überhaupt, wie kann man bei gefühlt mehreren Millionen Vortragshonorar noch von Nebeneinkünften sprechen? Üblicherweise indiziert doch das Präfix „neben“, dass es da noch eine deutlich größere Hauptsache gibt? So ist es zum Beispiel mit den weitgehend nutzlosen und überdies entzündungsanfälligen Nebenhöhlen im Schädel, die kleiner sind als die höchst nutzbringende Haupthöhle, die einem die Zufuhr so wertvoller Stoffe wie Atemluft oder Riesling ermöglicht. So scheint es dann auch mit den Vorträgen vom Peer zu sein. Die bringen das Haupteinkommen, machen ja auch die Hauptarbeit – denn Vorträge hat er seit der letzten Bundestagswahl deutlich über achtzig gehalten, Bundestagsreden wohl nur vier. Die Vorträge sind also die Hauptsache, das A…

Maronenpilze, Hühnerherzen und Kürbis

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Hühnerherzen gelten für viele erst einmal nur als Hunde- oder Katzenfutter. Dennoch kann man daraus einen schmackhaften Herbstgulasch mit Pilzen zaubern. Das dunkle Fleisch der Herzen harmoniert meiner Meinung nach sehr gut zu den Pilzen. Natürlich kann man die Herzen auch durch jede andere Fleischart ersetzen.
Die Maronenpilze sind recht selten im Handel zu bekommen, wer welche sieht sollte unbedingt zugreifen. Manche Pilzkenner ziehen sie Geschmacklich den Steinpilzen vor.

Heymann Löwenstein Vertikale

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Am Wochenende durften wir einer schönen Vertikale von Heumann-Löwenstein Weinen beiwohnen.
Jeweils Uhlen und Röttgen 2002 - 2009
Erschreckend von 20 Weinen 3x Kork.
Noch erschreckender 2002 war komplett hinüber. Noch viel mehr erschreckender, da wo ein Lubentiushof dagegen gestellt werden konnte, war dieser besser als der Löwenstein.
Einen ausführlichen Bericht wird der Igel an gleicher Stelle veröffentlichen.

Ascheri Barolo Sorano 1997

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Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt



Heute auf der Hebebühne: Ascheri Barolo Sorano 1997

„You are in deep shit!“ Three Finger Joe blickte mich mit diesem gewissen Gesichtsausdruck an. Der vor allem deswegen ein „gewisser“ Gesichtsausdruck ist, weil er gewissenhaft Gewissenlosigkeit zum Ausdruck bringen soll. Klar, Three Finger wollte mich einschüchtern. Deswegen auch das Englische. An sich stammt der Mann aus der Südpfalz und heißt auch nicht Joe, sondern Johannes. Aber das Englische, so sagte er mir, als wir noch on German speaking terms waren, das benutze er, um seine Kunden einzuschüchtern. Mit anderen Worten, ich war jetzt Kunde. Und damit in deep shit. Nicht gut!

Three Finger, das war mal ein guter Kollege, wir haben Anfang der Neunziger gemeinsam die Parteispenden vom Bimbeshelmut eingesammelt. Aus der Zeit hat Joe auch seinen Spitznamen. Er hatte etwas zu tief in die schwarzen Kassen des schwarzen Riesen gegriffen, wollte sich dessen Portemonnaie aus des Kanzlers Gesäßtasche „…

Erbsen, Fenchel und Burrata

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Erbsencreme der deutsche Klassiker. Früher als Erbswurst sehr beliebt. Fett, schwer bekömmlich aber sättigend, normalerweise. Heutzutage oder vielmehr Hierzulande ist das Sättigend eigentlich zu vernachlässigen. Bleiben noch Fett und schwer bekömmlich. Durch einige Kräuter und etwas Fenchel wird die ganze Chose dann auch für empfindlichere Naturen deutlich bekömmlicher. Mit dem Rezept sollten trotzdem 4 Personen ausreichend satt werden können.

Das Rezept hier ist die vegetarische Version. Wer gerne etwas Rauchgeschmack mag, sollte die Zwiebeln mit reichlich Räucherspeck anbraten. Auch gebratener Fisch eignet sich sehr gut als Beilage.


Rezept

Christmann, Königsbacher Idig Großes Gewächs 2011

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Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Christmann, Königsbacher Idig Großes Gewächs 2011

Inga Lürsen ermittelt im Tatort, wer ist der Mörder? Hier eine falsche Fährte, dort eine Finte, da ein schwer Verdächtiger, der dann am Ende doch unschuldig ist. Natürlich darf auch die alte Dame mit dem Hund nicht fehlen, die diesmal aber nicht den grausigen Fund machen musste, wie sonst die Spaziergänger. Dafür aber mit der ganzen Erfahrung ihrer sieben Lebensjahrzehnte der Polizei auf die Sprünge hilft. Sehr löblich.

Und parallel dazu ziehe ich mir diesen Wein auf. Das kann kein Zufall sein. Denn der zwingt mich auch gleich in die Ermittlungsarbeit. Verflucht, welche Aromen sind das eigentlich? Warum lässt der sich nicht fassen? Und wo ist die alte Dame mit dem Hund, die mir Hilfestellung gibt? Ich muss das hier ganz alleine lösen.

Aber jetzt sind wir schon mittendrin im Fall. Moderne Schnitttechnik eben, da arbeitet man mit Rückblenden und einer eher collagenhaften Umsetzung d…