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Brokkoli am Stiel aka Bellaverde süßer Stängel Brokkoli

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Stängelkohl  oder Cima di Rapa wie auch die Nachkommen der ersten Besetzer Kölns zu sagen pflegen, das war mein erster Gedanke als ich das Zeug in unserer Gemüseabteilung habe liegen sehen. Mitnichten, stand doch auf dem Etikett Bellaverde Süßer Stangenbrokkoli. Da der ursprüngliche Stängelkohl ein doch sehr ausgeprägtes Bitteraroma hat, ist den  Inselaffen  Engländern eine großartige Idee gekommen. Denen, die wenn sie  Gemüse kochen, es immer schaffen demselben einen wässerigen Geschmack zu geben, haben also am Erbgut des Brokkoli / Stängelkohl / Cima di Rapa rumgespielt. Eine nicht so bittere Variante sollte es werden. Also die schlechte Nachricht: Sie haben es Geschafft. Dieser Brokkoli  / Stängelkohl / Cima di Rapa schmeckt kein bisschen bitter, auch kein bisschen kohlig, der schmeckt nach nix mehr. Da kann man gleich Brokkoli nehmen und den 3 Stunden in reichlich Wasser kochen unter Vermeidung der Zugabe von Salz versteht sich, damit es dem Engländer au...

Thunfisch, Rübstiel und Grapefruit

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Erst einmal hört sich die Kombination relativ ungewöhnlich an, jedoch verbindet sich das bittere von Rübstiel und Grapefruit mit dem Sauren der der Thunfisch-Ceviche zu einem Ganzen. Rübstiel gehört zu meinen Lieblingsgemüsen, was dem geneigten Leser ob der Menge der geposteten Rübstielgerichte wohl schon aufgefallen ist. Deswegen muss dann mal auch eine neue andere Kombination her. Auch wenn es wie hier Kalt/Warm serviert wird. Bei den Temperaturen der letzten Tage ist eine warme Komponente ja auch nicht zu verachten. Die Ceviche wird mit Thunfisch ( MSC Ware ), Gurken, Koriandergrün und Petersilie zubereitet. Der kleingeschnittene Rübstiel ( hier nur die Blätter) wird kurz mit einer gehackten Zwiebel in einer Pfanne mit Butter geschwenkt und dann zusammen mit einer heißen Kartoffel im Mixer püriert. Sofort servieren. Rezept ist es keines weil die einzelnen Komponenten sich wohl von alleine erklären.

Rheinisches Gemüsecurry und Entenbrust - Tataki

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Saisonal und Regional kochen heißt ja nicht auf alles zu verzichten was von etwas weiter  herkommt. Man muss die Kirche schon im Dorf lassen. Sonst gäbe es wohl hier bei uns im Rheinland noch nicht einmal Salz, und wer will das denn? Das indische Curry haben sich die Engländer ja auch als Nationalspeise einverleibt, bei dem heimischen Essen auch kein Wunder. Was dem Engländer recht ist kann dem Rheinländer nur billig sein. Also Hin und Wieder seine Regionale Küche mit exotischen Gewürzen aufzupeppen. Die Currypaste zum rheinischen Gemüsecurry macht man natürlich selber. Damit es authentisch Rheinisch wird nehmen wir an Stelle des Koriandergrüns Bärlauch, dafür aber etwas weniger Knoblauch. Ja und Rosinen gehören auch überall rein. Aus der Überlegung noch eine Printe mit ins Curry zu werfen, wurde nichts, mangels Zutaten. Denn sollte das Curry wider erwarten doch nicht mit der Printe schmecken, hätte ja noch ein Neues angefertigt werden müssen. Wer zu dem ganzen Anfertige...