Donnerstag, 17. Dezember 2009

Wachtel mit Graupen-Pastinaken Risotto




Nachdem wir vor geraumer Zeit diese umbrischen Perlgraupen in unser Sortiment aufgenommen haben überlege ich mit schon ein Gericht welches ich denn damit kochen könnte. Diese Gerstengraupen brauchen nur noch 20 Minuten kochen und haben dann den feinen Biss den wir auch bei Risotto so gerne mögen.
Heute hatte der Metzger welcher dem Blog seinen Namen gab, einige dieser komischen kleinen Hühner-Tierchen über und da sie sonst entsorgt werden müssten, habe ich mich ihrer erbarmt und erinnerte mich an die Graupen.

Zutaten für 4 personen
250 g Graupen (Perlgraupen am besten umbrische)
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 Pastinaken
2 Möhren
250 ml Rinderbrühe
150 ml Wein, weiß (Riesling halbtrocken, die Graupen könne gut etwas Säure vertragen)
50 g Parmesan (Parmigiano)
½ Bund Petersilie

4 Wachteln
Salz & Pfeffer


Die Graupen auf einem Sieb abspülen bis das Wasser klar ist, sonst könnte das Risotto schleimig werden. Zwiebeln, Pastinaken, Möhren und Knoblauch schälen, fein schneiden und in einem Topf mit heißem Olivenöl anbraten. Die Graupen zugeben und kurz mitbraten. Dann einen kleinen Teil heißer Brühe zugeben und zur hälfte einkochen lassen das ganze einige Male wiederholen und dann bei geringer Hitze die Graupen ca. 20 Min. garen. Dabei immer wieder umrühren und den Wein nach und nach zugeben. Parmigiano unterheben und das Graupenrisotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Wachteln säubern, salzen und pfeffern und 20 Minuten bei 180° Grad im vorgeheizten Backofen braten. Ab und zu mit dem ausgetretenem Saft begießen.
Die Wachteln auslösen und mit dem Graupenrisotto anrichten. Über die Graupen noch gehackte Petersilie streuen und servieren.


Dazu tranken wir einen mallorquinischen Rotwein (kleine Erinnerung an den letzten Urlaub) 2006er Som Dels Cavallers Negre. Eine Interessante Cuvee aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah, Callet und Fogoneu mit 14,5% Vol. 12 Monate in französischer und amerikanischer Eiche gereift.
Dunkles fast schwarzes Rot im Glas, feine Nase nach vanillierten Heidelbeeren mit Lebkuchengewürz. Im Mund reife Obst mit Kompottnoten, ausgewogene Säure. Langer Abgang mit ausgewogenem Tannin. Etwas Alkoholisch. Wird deutlich besser beim Essen. Braucht auch Luft.
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