Freitag, 11. Dezember 2009

Zitronen-Macarons



Vor einigen Jahren schleppte uns ein Freund, nennen wir ihn Herrn Z. aus Bonn zu einem ganz bestimmten Konditor in Paris. Das wir uns dem Ziel näherten erkannten wir daran, dass sich vor einem Laden eine ziemlich lange Schlange befand, und genau diese steuerte Herr Z. zielstrebig an. Dort gäbe es ein Gebäck welches nur hier so gut wäre. Diese Gebäck werde Macarons genannt. Nun ja jede Schlange hat ein mal ein Ende und da sahen wir sie, die etwa 2 Euro Münzen großen Backwerke, in ca. 20 verschieden Sorten. Nun der Rest ist Geschichte, einmal probiert ist man diesen bunten hamburgerähnlichen Gebilden verfallen. Da aber Paris bekanntlich hier im Rheinland nicht zum täglichen Einkauf lockt, heißt es Mut zur Selbsthilfe und sich selber ans Werk machen.

Französische Feingebäck zum Schnellessen. Macarons schmecken am besten ganz frisch.

Ich verwende ungerne Lebensmittelfarben, also sind meine Zitronen-Macarons nicht gelb sondern hellgrau. Wer möchte kann natürlich die Eiweissmasse noch gelb einfärben.

Zutaten für genügend ca. 1 Blech
125g weisse gesiebte Mandeln oder Mandelmehl (gibt es aber in D sehr selten)
110g Puderzucker

3 Eiweiss + 30g Zucker

60g Butter
50g Puderzucker
1 Zitrone (Abrieb davon) und 8-10 EL Saft, je nach Geschmack

Das Eiweiss steif schlagen und dabei die 30g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Puderzucker und Mandeln durchsieben und langsam unter den Eischnee heben. In einen Spritzbeutel füllen und am besten auf eine gebutterte Silikonmatte (Backpapier geht auch) geben. Ca. 2,-Euro Stück groß. 30 Minuten antrocknen lassen, die Macarons sollten schon Haut gezogen haben und oben ganz glatt sein. Backofen auf 160° Grad vorheizen. In der Zwischenzeit die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker und dem Zitronenabrieb zu einer Creme rühren. Zum Schluss langsam Zitronensaft unterrühren. Die Macarons bei 160° Grad 10-12 Minuten backen. Herausnehmen und auf dem Bleck auskühlen lassen. Vorsichtig von der Matte lösen.
Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und etwas Masse auf ein Macarons spritzen und mit einem anderen Macarons abdecken, wie eine Prinzenrolle. Kühl stellen und genießen.



PS Die angeblich besten Macarons gibt es bei Hermé.
In Köln und Düsseldorf gibt es auch Macarons, die aber leider nicht an das Orginal heranreichen.
Kommentar veröffentlichen