Donnerstag, 2. Dezember 2010

Vanille, Bourbon und Moneten


Es weihnachtet sehr. Will heißen es ist Backzeit. Was wird sehr viel zur Weihnachtsbäckerei gebraucht? Vanille. Echte Vanille, am besten die in Schoten. Naja wird jetzt jeder sagen, klar gibt es doch in jedem Supermarkt. Schote so um 2-3 Euro. Qualität, minderste. Meist sind die Schoten hart,m trocken und kurz.Wir beziehen unsere Vanilleschoten direkt von einem Bauern auf Madagaskar, in BIO-Qualität. Die Schoten sind lang und fleischig. Wir bestellen in Kilogramm, verpacken und etikettieren selber. Sieht zwar nicht so schön aus wie bei der Konkurrenz, aber sie kosten dafür auch viel weniger und das Beste zum Schluss, sie schmecken viel besser als die teuren Kollegen.

Tipp:
Ich habe immer eine kleine Blechdose mit feinstem Zucker rumstehen, wo ich die ausgeschabten Vanilleschoten rein tue. Seitdem brauche ich auch nicht mehr dem Doktor aus Bielefeld seine Porsches zu finanzieren, indem ich Bourbon-Vanille-Zucker für 30 Euro das Kilo kaufe.

Auch Vanille Extrakt, welcher oft in amerikanischen Backrezepten vorkommt, kann man gut selber machen. Ich nehme dazu immer 100ml Stroh Rum auf eine Vanilleschote, in den Mixer gut mixen und mindestens 1 Woche stehen lassen. Wie es anders geht, kann man hier nachlesen.

Aber am allerliebsten verwende ich pures Vanillepulver. Dazu nimmt man die ganzen Schoten, trocknet sie bei 50 Grad über 2-3 Stunden im Backofen, und zerkleinert sie dann ganz in der Moulinette. Immer mal wieder sieben und die groben Stücke erneut mixen. Den Rest mit ein bischen Zucker mixen und in die oben Erwähnte Zuckerdose füllen.
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