Mittwoch, 1. Dezember 2010

Thunfisch und Avocado


Kleine Resteverwertung.
Was macht man auf die Schnelle mit einem kleinem Rest Thunfisch und einer überreifen Hass-Avocado.
Richtig, Thunfischtatar. Ich habe hierbei die Thunfischstückchen etwas größer geschnitten als normal. Die Avocado in gleich große Stücke geschnitten. Mit Limejuice, Avocadoöl, etwas Wasabi-Paste und Tomaten-Essig angerührt. Mit Maldon Sea Salz abgeschmeckt. Kurz ziehen lassen und fertig. Die Schalen bleiben grün, wenn man sie vorher mit dem Limejuice ausspült, den man für die Sauce verwendet und dann dunkel aufbewahrt.
Noch ein Wort zu den Hass-Avocados. Bei uns im Geschäft werden diese Avocados "Ready to Eat", also Reif zum Verzehr", verkauft. Sie müssen  nicht ihren Finger bis zum Kern drücken um zu prüfen ob die Frucht reif ist, dieses erkennt man in der Regel an der stark dunkel verfärbten Schale. Auch wenn sie sehr weich erscheint, kann man durchaus, oder in meinem Fall, gerade erst genießen. Auch kommen bei dieser Sorte mehr als bei den grünen Sorten schwärzliche Verfärbungen im Inneren vor, wegschneiden und gut ist, es ist keine geschmackliche Beeinflussung.  Reife Hass-Avocados zu kaufen ist in jedem Fall lohnenswert. Vor allem weil sie in Geschmack und Aromatik den anderen Sorten deutlich überlegen ist, und sie sofort zu genießen ist.
Ich kann so oder so nicht begreifen, warum Leute im normalen Supermarkt noch die unreife Ware kaufen. Alle Welt quetsch sie erstmal zu Tode, und wenn sie dann Reif sind bleibt nur ein brauner Matsch übrig. Unreif schmecken sie aber nicht. Ich frage mich ständig was die Leute damit wohl anstellen.

Kauft direkt reife Avocados und drückt sie nicht, der nächste Kunde dankt es euch. Wir werfen im Jahr über 1200 Avocados in den Müll, das sind knapp 10% unserer verkauften Menge. Denk Mal.
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