Samstag, 26. Februar 2011

Öko-Test, Thunfisch und die Nachhaltigkeit


Thunfischfang und Nachhaltigkeit so lautet die Überschrift im Märzheft der Zeitschrift Ökotest.
Ja wir werden keine Freunde mehr, wie hier schon beschrieben.  Weder die Zeitschrift Test noch eben diese Ökotest.

Die einzig wahre Antwort wäre nämlich gewesen.

NEIN

Stattdessen wird erklärt warum Thunfischfang schädlich für die Umwelt ist.



Auf über 22 klickbaren Seiten, weiß der Henker Redakteur warum dies bei einem ÖKO-Test so sein muss. Bei kommerziellen Angeboten ist die Praxis durchaus üblich um mehr "Pageimpressions" zu generieren und damit mehr Werbung anzeigen zu können um dadurch mehr Geld zu verdienen. Ich schweife schon wieder ab.
Nach Lektüre der Seiten, welche durchaus gut recherchiert sind, kann man denken, die Zeitung kommt zum selben Ergebnis, wie ich schon oben beschrieben habe. Die einzig logische Schlussfolgerung wäre gewesen: Kein Test von Thunfisch in Dosen. Denn mit einem Test suggeriere ich dem Verbraucher doch nur, es gibt Gute und weniger Gute und Schlechte. Die Schlechten kauft man nicht und bei den anderen habe ich ein gutes Gewissen. Das ist ein völlig falsches Signal, welches ich von einer Öko Zeitung nicht tolerieren kann, ohne meinen Senf dazuzugeben.

Viele Foodies, ich eingeschlossen, versuchen Nachhaltiger zu kochen. Es wird im allgemeinen versucht entweder weniger oder gar nicht mit kritischen Produkten jeglicher Art zu kochen. Aber wenn wir bei einem Foodie über Thunfisch sprechen dann reden wir meist über frische Ware, das Kilo so um 25,- bis 30,- €. Das schränkt den mengenmäßigen Verbrauch doch schon arg ein. Dosenthunfisch um 99 Cent die Dose kann dann auch mal schnell auf dem Harz IV Speiseplan gelangen, ist aber in allen gesellschaftlichen Schichten anzutreffen. Hier Empfehlungen auszusprechen halte ich schon fast für Fahrlässig.

Liebe Ökotester denkt nochmal darüber nach und sagt auch NEIN zu Dosenthunfisch und Dosenthunfisch-tests.

Bild: © Tim Caspary / pixelio.de 
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