Samstag, 9. Juli 2011

Mangalitza Schwein



"Jetzt auch ungarisches Mangalitzaschwein vorrätig"
Diese Überschrift in einem Werbeprospekt unseres Haus- und Hoflieferanten für die besonderen Fleischspezialitäten ließ mich sofort aufhorchen. Das muss ich ausprobieren. Nach einiger Recherchearbeit war dann klar, zum Verkauf eignet sich dieses Fleisch nur bedingt. Zu Fett für unsere geneigte Kundschaft. Aber für die Wurstproduktion sollte es doch geradezu ideal sein. Natürlich hat unser Metzger seine eigenen Wurstrezepte, aber ich wollte mich mal an neuem versuchen und habe diese Rezepte der "Beef" ausprobiert. Natürlich habe ich diese ein wenig variiert. Dies kann ich jedem nur empfehlen. Die Gewürzmengen in den Rezepten, nennen wir sie mal ambitioniert. Lieber nach und nach würzen, als alles auf einmal hinein. Chilis unbedingt vorher auf Schärfe prüfen. Ich habe nur eine kleine Habanero für 4 kg Brät benutzt. Außerdem habe ich die Menge Salz auf 15-17g pro kg Brät erhöht. Die "Beef" empfahl hier lediglich 10-12,5g je kg Brät. Die Salsiccia natürlich mit Mangalitzaschwein anstelle des Wildschweinfleisches. Die Merguez mit US-Beef und Lammfett anstatt nur mit Lamm. Deswegen auch so Hell. Lediglich die Geflügelbratwurst habe ich nach Orginalrezept hergestellt.
Auf´m Grill.

Wurstproduktion ganz am Anfang. Die späteren Bilder taugen definitiv nicht zur Veröffentlichung.
Dazu gab es entgegen der landläufigen Meinung kein Bier, sonder einen High Flyer. Gin (Hendricks), Cointreau, Zitronensaft (frisch gepresst) in gleichen Teilen mit Eis geschüttelt. In ein Sektglas geben und mit Sekt oder Champagner auffüllen. Sehr lecker.
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