Sonntag, 25. Oktober 2009

Die Schweizer Bio Szene meets Gourmet


Mich haben Sie schon immer gestört Die Produzenten die BIO produzieren weil es hipp ist oder weil man im Moment mehr Geld als für konventionelle Lebensmittel bekommt. Das kann nicht der Schlüssel zum Erfolg sein. Mein liebstes Beispiel kommt aus Burgund. Das Weingut Domaine Leroy macht schon seit Anfang der 90er Jahre BIO-Weine. Nicht weil es in den 90ern sonderlich Hipp war, oder weil man damit mehr Geld verdienen konnte als mit konventionell erzeugtem Wein. Die Leroy Weine gehörten schon immer zu den teuersten Weinen im Burgund. Nein, Madame Bize-Leroy war einfach davon überzeugt noch bessere Weine herstellen zu können. Dies war der Hauptgrund innerhalb kürzester Zeit ihren Betrieb auf biodynamischen Anbau umzustellen. Der Erfolg gab ihr Recht.
Es läßt mich nun immer aufhorchen wenn Firmen zu mir kommen und ihre biologischen Produkte vorstellen wo nicht die Umwelt im Vordergrund steht, oder nur weil´s BIO ist, nein wenn Firmen sagen ich kann meine Produkte besser machen wenn sie BIO sind. Die Firma Yannick Fee hat dieses Konzept. Nach kurzem Probieren stand für mich fest, dieses Bircher Müsli schmeckt wirklich besser, ja und wenn´s BIO ist umso besser.
Man merkt den Unterschied nicht sofort. Haferflocken schmecken halt nach Haferflocken. Der Unterschied kommt erst richtig zutage, wenn man sein Bircher Müsli traditionell am Vorabend zubereitet und morgens nur noch einige frische Früchte unterhebt. Jetzt haben die Bioflocken noch den rechten Biss und die Trockenfrüchte punkten mit leicht süß-sauerer Aromatik.

 


 

Auch der Kräutertee ist durch Zugabe von Früchten sehr erfischend und leicht säuerlich im Geschmack. Wohltuend empfinde ich die Abwesenheit jeglicher Aromastoffe, die sonst die meisten Kräutertee´s und Fruchteemischungen begleiten.
 
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