Mittwoch, 29. Januar 2014

Putenunterkeule, was soll man denn damit?



So oder so ähnlich lauten die Antworten auf die Empfehlung mal das in meinen Augen einzig schmackhafte Teil der Pute (Truthahn) an den Mann zu bringen. Grund sind die in nicht geringem Maße enthaltenen Sehnen. Diese werden auch beim Garen nicht weich. Deswegen ist Putenunterkeule auch relativ preiswert. Irgendwann kam mir der Gedanke des Pulled Pork. Das Pork wird hier in Pute umgewandelt. Also Pulled Pute von der Unterkeule. Denn beim "pullen" kann man die harten Sehnen ziemlich gut entfernen. Das Fleisch wird durch die lange Garzeit bei niedriger Temperatur butterweich und fällt quasi von selber auseinander.

Zum Rezept



1 Putenunterkeule
für die Brine
500ml Wasser
40g Salz
25g Zucker

Salz und Zucker im Wasser auflösen, in einen ausreichend großen Gefrierbeutel (3 Liter) füllen und die Putenunterkeule 4 Stunden darin einlegen. Damit die " Brine " besser einzieht, ist es Vorteilhaft das dicke Ende der Keule einige Male mit einer Rouladennadel einzustechen. Das hilft auch besser die Haut zu durchdringen.

Danach die Keule entnehmen und mit Küchenpapier abtrocknen. Mit einer Würzmischung aus Paprika, Salz, Zucker und Pfeffer einreiben.
In einen Bratbeutel geben und im Backofen bei 100°C 3 Stunden garen. Danach noch einmal 30 Minuten bei 200°C anbräunen.

Aus dem Bratbeutel befreien, Saft dabei aufheben, mit einer Gabel das Fleisch zerpflücken und in eine Schale geben. Mit etwas von dem aufgefangenem Saft vermischen. Evtl. noch nachwürzen.  Gerne auch mit einer BBQ Sauce. Mit (Fladen-) Brot und Sauce verzehren. Ein Salat passt auch noch gut dazu, wenn es sich nicht vermeiden lässt.
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