Montag, 12. September 2011

Taverne Alsacienne, Ingersheim Elsass

Wir haben die Taverne Alsacienne schon mal vor Jahren besucht. Daraufhin wurde einstimmig beschlossen dieses zu Wiederholen. Nach nur 4 Jahren haben wir es dann auch geschafft. Das Essen ist elsässisch kräftig angehaucht und auch die Portionen taugen durchaus um Bauarbeiter erfolgreich zu sättigen. Das Menü Gastronomen welches 5 Gänge beinhaltet war der gesamten Mannschaft in allen Fällen zu viel, Mengenmäßig gesehen. An der Qualität hat es in jedem Fall nicht gelegen, dies wurde uns von allen Protagonisten glaubhaft versichert und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.


Der eigentliche Grund dieses Restaurant zu besuchen ist die Weinkarte. Diese ist nicht wirklich übermäßig groß, aber die Positionen die darauf stehen, haben es in sich. Wir haben uns zum Beispiel für einen Champagner von Jacques Selosse entschieden. Genauer gesagt für den Initial. Wenn es schon schwierig ist überhaupt einen Jacques Selosse zu bekommen, dann ist es noch schwieriger den Blancs de Blanc "Initial" zu kriegen. Dieser wird hier auch noch deutlich unter dem in Deutschland üblichen Handelspreis zu erstehen. Wir nahmen dann auch gleich 2 Flaschen.
Die anderen Positionen sind alle gut gewählt und überaus fair kalkuliert. Sehr oft kombiniert mit Weinen die bei uns recht selten zu bekommen sind. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei elsässischen Weine aber es gibt auch genügend Auswahl bei den anderen Provenienzen. Der Chef empfahl uns zum Kalbsbries einen Marsannay von Meo Camuzet. Dieser Wein passte sowohl zum Essen sehr gut als auch zu unserem Budget.
Fazit
Wer in Nähe weilt, unbedingt vorbeischauen. Auch das Mittagsmenü ist Empfehlenswert.





Amuse
Foie
Fisch
Das Bries
Wieder zu spät daran gedacht
Dessert









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