Freitag, 7. März 2014

Im Westen nichts Neues? Doch Scherz Restaurant

Endlich mal wieder ein Restaurant im Kölner Westen, welches von Kriel mit dem Fahrrad gut zu erreichen ist. Der Rückweg ist aber auch noch gut zu bewältigen, was meistens wichtiger ist. Außerdem bietet Scherz Restaurant gute österreichische Küche ohne kurz vor der Armutsgrenze zu enden. Da die Eröffnung gerade mal einen Monat her ist, sind die wenigen Fehler schnell verziehen. Wie "Einen Aperitiv? Gerne, einen Sekt bitte. Nee den hammwer nich, aber ich kann ihnen so nen rosa Schaumwein anbieten."  Ehh das geht eleganter und einen Schilcher Frizzante kann man durchaus offensiver anbieten. Sooo schlecht ist das Zeug jetzt auch nicht.
Ansonsten bleibt nur die Vichysoisse war leicht versalzen. Alles andere präsentiert sich auf hohem Niveau unauffällig. Das Ambiente ist eher rustikal laut und eng. Bietet aber nicht den Flair eines Pariser Bistros. Die Weinauswahl ist übersichtlich österreichisch und eher auf kleine Qualitäten ausgerichtet. Hier sollte treotzdem jeder etwas finden. Ansonsten gibt es Mühlen Kölsch.

Fazit: Das sollte man beobachten.

Vichysoisse etwas versalzen

Selber gebeizter Lachs mit Algensalat
(hier hätten wir uns gerne etwas vom Salz der Vichysoisse am gebeizten Lachs gewünscht. Das Dressing mit Kreuzkümmel hätte ich nicht in meiner ersten Wahl zum Algensalat)

Tafelspitzbouillon - Strudel und Suppe waren ausgezeichnet, das Grießlößchen geht lockerer
Kronfleisch Super lecker

Kaiserschmarrn, leider hart an der Grenze zum verbrannten, was der übermäßige Einsatz von Puderzucker auch nicht mehr kaschieren konnte.


Kommentar veröffentlichen