Montag, 28. März 2016

Besuch im Vendome, Bensberg

Das Vendome zu loben hieße Eulen nach Athen tragen. Aber mit dem Frühlingsmenü hat der Großmeister sich erneut selber übertroffen.
Jenseits vom geschmacklichen Einheitsbrei moderner Küchen, die möglichst jedem Gast gefallen wollen, wird hier auf Kontraste gesetzt. Jede Zutat ist schmeckbar, fügt sich dennoch harmonisch in die Gesamtkomposition ein. Mit Zucker wird allenthalben gegeizt, was sich auch beim Dessert wohltuend bemerkbar macht. 
Das Sommelier und Brigade ihresgleichen in Deutschland (vielleicht auch in Europa) suchen, dürfte auch allseits bekannt sein. Dennoch komme ich nicht umhin, deren Leistung hier noch extra hervorzuheben. Herzlich, fachkundig und immer mit dem rechten Blick zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. So wird der meisterhaften Kochkunst ein würdiger Rahmen gegeben. Ein extra Wort noch zum Sommelier, ein Meister seines Fachs. 

Samstag, 26. März 2016

Besuch bei Christoph Paul im Hoppers

Christoph Paul kennen wir noch aus Pauls Restaurant in Nippes. Auch könnten wir uns im Velderhof öfters von seinen Kochkünsten überzeugen. Dort könnte er das gewohnt hohe Niveau leider nicht halten. Trotzdem freuen wir uns nun wieder in Köln bei ihm Speisen zu dürfen. Die Weinkarte ist klein, bietet aber für jeden Geschmack etwas zu äußerst fair kalkulierten Preisen.


Schweinebauch auf Thunfisch

Gebeizter Lachs an Gurkenschaum

Im Beefer gegartes Entrecote vom bergischen Rind.


Dienstag, 22. März 2016

Besuch im Nada, Köln


Der Name Bernd Stollwerk weckt gewisse Erwartungen, hat er doch Jahrelang im Gut Lärchenhof in Pulheim exquisite Küche abgeliefert. 
Hier im Nada geht alles etwas behutsamer, küchentechnisch gesehen, zu. Jedoch überzeugen auch hier gute Produkte und handwerkliches Können. Aber seht selbst.

Sonntag, 6. März 2016

Besuch in Bonn "Kaspers Restaurant"

Eigentlich braucht man als Kölner Bonn nicht. Kulinarisch schon mal überhaupt nicht. Aber um seine Vorurteile ab und an zu bestätigen, tritt man die Reise in den Süden dann doch an. Dieses Mal waren wir im Kaspars Restaurant. Die Jugend des Koch merkt man einigen Gerichten schon an, wo er es bei Würzung einiger Zutaten dann doch zu gut meinte. Alles in allem war aber sonst nichts auszusetzen. Einrichtung, Service und Weinkarte waren Stimmig. Die Preis/Leistung hervorragend. Das war nicht unser letzter Besuch, alleine um zu sehen was dem Jungen Koch noch so einfällt.

Amuse