Mittwoch, 30. November 2011

Passionsfrucht, Joghurt und Mandel oder Törtchen


Im Antiquariat bei Amazon entdeckte ich das Buch von Köln´s bekanntester Törtchenbäckerei, "Törtchen Törtchen". Bei dem günstigen Preis des Buches und der bekannt guten Qualität der Törtchen konnte man nicht viel falsch machen. Da ich gerade ein Passionsfruchteis gebraucht habe wurde zur Verwendung des übrigen Passionsfruchtsaftes eine Verwendung in genau diesem Buch gefunden.
Das Törtchen ist sehr erfrischend mit kanackiger Säure. Wer dieses Spiel von Süße und Säure mag, viele Rieslingtrinker wären wohl prädestiniert, kann dieses Törtchen hier nachbacken. Anstelle einer 15x15cm Form habe ich 2 8x8cm Formen genommen. Mengenmäßig war das kein Problem. Das einfrieren habe ich mir erspart, deswegen ist der Spiegel wohl auch zum großen Teil nach lüften des Rahmens heruntergelaufen. Vor dem servieren wurde dieses 8x8cm Quadrat noch einmal geviertelt.

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Montag, 28. November 2011

Hasenkeulen, Schokolade und Rosenkohl


Wildwochen bei EDEKA. Da bleiben dann schon einmal Sachen übrig, gerade wenn wie in diesem Fall, das Wild nicht aus der Jagd der Familie stammt. Den Bedenken zum Trotz wurden die Reste wohlschmeckend verarbeitet. Die Qualität der Hasenkeulen war, trotz oder gerade wegen der argentinischen Herkunft, hervorragend. Geschmacklich nicht ganz so wildig, dafür aber ohne Bleieinlage, weil in Argentinien die Hasen, empfindlich Gemüter zum nächsten Absatz springen, per Kopfschuss erlegt werden und somit das Wildbret frei von Bleieinlage ist, dafür wird die Ware ohne Kopf verkauft, was durchaus zu verschmerzen ist.

Ein leicht abgewandeltes Rezept von Schuhbeck kommt hier zur Anwendung.

Da die Sauce gehörig mit Weihnachtsgewürzen, zu denen halt auch Anis gehört, abgeschmeckt wird, mein Teilnehmer für das mediterrane Kochevent von Tobias.


Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - Anis - TOBIAS KOCHT! vom 1.11.2011 bis 1.12.2011

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Donnerstag, 24. November 2011

Trüffel, Passionsfrucht und Canelé


Dessert zum Trüffelmenü. Hier sind natürlich die süßen Trüffel gemeint. Eigentlich eine Pralinenfüllung für Schokotrüffel.
Canelé ist das typische Kleingebäck aus der Gegend um Bordeaux, heute aber in ganz Frankreich gerne gegessen. Sehr hilfreich sind für die Herstellung Silikonförmchen. Mit diesen geht es bedeutend einfacher als mit den traditionellen Kupferförmchen. Die Silikondinger gibt es in jedem größeren Supermarkt in Frankreich zu kaufen.

Passionsfruchteis habe ich kein Rezept beigefügt, da mit dem Pack Jet hergestellt. Man kann natürlich mit Passionsfruchtsaft und Eiszauber so was selber ganz leicht machen.

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Dienstag, 22. November 2011

Topinambur, Käse und Trüffel


Trüffelmenü zum Zweiten

Topinambur und Trüffel harmonieren ausgezeichnet. Dazu den frittierten Bergkäse, bei mir extra gereifter Gruyere (16 Monate).
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Montag, 21. November 2011

Kartoffelpüree, Boscaiola und Trüffel


Einmal im Jahr gibt es Trüffelessen. Nun es war mal wieder so weit.
Erster Gang

Kartoffelpüree, Boscaiola und Trüffel
Die im Rezept angegebenen Menge an Fett für das Kartoffelpüree habe ich bei weitem nicht genutzt. Wenn es 50g Butter waren, ich mach das nach Gefühl.

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Freitag, 18. November 2011

Dönnhoff Niedernhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese 2004



Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Dönnhoff Niedernhäuser Hermannshöhle Riesling Spätlese restsüß 2004

Es gibt ja tatsächlich Leute, die füllen diese netten kleinen Ankreuztests im sogenannten „Wahlomaten“ aus, um herauszufinden, welche Partei sie denn wählen sollen. Sinnlos. Der Wahlomat bildet ja nur die leeren Versprechungen der Partei ab, nicht das, was dann hinterher zusammenregiert wird. Letztlich fördern die Wahlomaten einen Populismuswettlauf. Und nach der Wahl hartzt sich die SPD ihre Agenda 2015 aus dem links schlagenden Herzen, steigt die FDP aus der Kernenergie aus und fordert die Union einen Mindestlohn. Man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn die Linkspartei irgendwann mal drankäme. Wahrscheinlich verkaufte Porscheklaus sofort das Finanzministerium an die Hypo Real Estate. Und die Bundeswehr würde privatisiert, Soldaten kann man ja auch viel günstiger leasen! Dieses über alle Parteien hinweg zu beobachtende Auseinanderfallen von Anspruch und Wirklichkeit produziert recht zuverlässig Politikverdrossenheit. Denn, egal welche Partei man fragt, der Aufschwung gewinnt natürlich an Breite und Dynamik. In jeder Legislaturperiode!

Mittwoch, 16. November 2011

Fasanenkeulen Sous Vide, Linsen und Apfel


Fasanenkeulen waren über, da kann man ja etwas daraus zaubern. Nach meinen guten Erfahrungen mit Geflügelkeulen sous Vide heute dann mal Fasan. Da der Fasan generell etwas fettärmer ist als Gans wollte ich sowohl Temperatur als auch die Garzeit deutlich herunterschrauben. 90 Minuten bei 64°C sollten für die Fasanenkeulchen schon ausreichend sein. Um mehr Geschmack an die Sache zu bekommen, habe ich kurzerhand den Oberschenkelknochen heraus operiert und durch eine Fülle von luftgetrocknetem Bauchspeck und Schalottenwürfeln ersetzt, Fachgerecht vernäht, als Schönheitschirug wäre ich wahrscheinlich eine Niete, aber nach dem Essen sieht bei mir ja keiner mehr wie es ausgesehen hat. Entsprechend der Jahreszeit kommt ein Apfel-Linsengemüse mit etwas Apfelbalsamicoessig und kalifornischem Olivenöl dazu.

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Montag, 14. November 2011

The Rheinlandburger


Erst rief  die Burgerbratfirma mit der schottischen Vorsilbe im Namen zu einem Burgerwettbewerb auf, an diesem habe ich mich nicht beteiligt, jetzt kommt der Ruf zur kreativen Burgerherstellung aus einer anderen Ecke. Da werde ich mich natürlich gerne beteiligen. Mir kam natürlich kein klassischer Burger in den Sinn als es bei 1x umrühren bitte hieß: Auf zur Burger Battle.
Da simmer dabei, Ehrensache, habe ich doch schon einige andere Burgervariationen hier angedient wie den Reisburger, den Maiswaffelburger oder auch den klassischen Klops im Toast. Wie Eingangs schon erwähnt kein klassischer Burger sollte es werden und ob der Jahreszeit gerne auch was mit geschmortem. Chef Hansen ist mir mit seinem Bourgignon schon fast zuvor gekommen, aber mir schwebte was anderes vor, was klassisch rheinisches. Der Rheinlandburger mit Sauerbraten von der Rinderbacke mit rheinischem Schwarzbrot, Rosinen, Printen (btw jetzt wäre der richtige Zeitpunkt um die Printen für das nächste Jahr zu bunkern, wegen Sauerbraten und so) und, Stammleser werden es erraten haben, nix Mayo, nix Ketchup, nee der Rheinländer nimmt Rübenkraut und Apfelkompott. Anstatt klätschiges Weißbrot, klassischen Reibekuchen. Für ganz verwegene kommt vielleicht zu Weihnachten noch der Rheinlandburger L.
L wie Lachs. Mal sehen.

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)

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Freitag, 11. November 2011

Aldo Conterno Barolo Monforte Bussia 1996 und 1997



Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt

Heute auf der Hebebühne: Aldo Conterno Barolo Monforte Bussia 1996 und 1997

Letzten Monat war ich bei meinem Vodaphonemann. Das Handy war nach gerade einmal vier Wochen Nutzungsdauer schon defekt. Ich bat um Reparatur, hilfsweise Ersatz. Blauäugig, blauäugig… Denn der Vodaphonemann wollte davon nichts hören „Kaputt? Pech! Binischnischfüazuständisch, vakaufischdasnua! Musstu Zentrale schicken!“ „Guter Mann“, wandte ich ein, „mal ganz davon abgesehen, dass ich gar nicht wüsste, wohin ich die Zentrale schicken sollte, ist mir doch aufgefallen, dass bei Ihnen draußen am Laden ‚Vodaphone’ angeschrieben steht und Sie meinen Handyvertrag als Mitarbeiter dieses Unternehmens auf einem Vodaphone-Briefkopf unterschrieben haben. Für mich sind Sie und nur Sie Vodaphone. Also kümmern Sie sich gefälligst um das defekte Gerät!“ „Weißtu, kann ich auch einschicken, aber kannstu auch selbst“, war die Antwort, die mich langsam darüber nachdenken ließ, ob das -phone von Vodaphone sich dem Wortstamme nach vielleicht aus dem englischen Adjektiv „phoney“ entwickelt haben könnte. Dann können die die Bude auch Vodafish nennen, denn fishy war das obendrein! Warum stellen diese Mobiltelefonunternehmer eigentlich nur Leute mit Irritationshintergrund ein?

Donnerstag, 10. November 2011

Der süße Lafer


Der Lafer, wer mag den eigentlich so sehr das der, gefühlt, jedes mal wenn ich den Fernseher einschalte, auch erscheint. Das mag zum einen daran liegen, dass ich bevorzugt Kochsendungen anschaue, wen wundert es, anderseits schaue ich nichtso viel, also der Fernseher läuft zwar aber ich mache immer etwas anderes, und wenn ich dann hinschaue grinst mich der Lafer an. Schweife ich vom Thema ab?
Also der Lafer und diese Bookzines von Der Feinschmecker. Früher da waren die richtig gut. Wohlfart Müller, die besten Köche Europas und und und. Dann kamen die Wiederholungen und die Wiederholung der Wiederholung, also wie im Fernsehen, wir kennen das. Aber jetzt mal wieder etwas Neues und Gutes. 

Ich durfte mal bei einer Weinpräsentation ein Menü vom Lafer essen. Naja, ich weiss gar nicht mehr was der in seinem "diewen Dopf" da alles gekocht hat. Abder dann gab es das Dessert-Buffet. Das war großartig, daran kann ich mich noch erinnern. Das Bookzine ist ähnlich beim durchlesen habe ich bei mindestens der Hälfte der Rezepte gesagt, ja das muss ich mal machen. Das ist bei mir eine sehr gute Quote. Jeder der Inspiration bezüglich des Desserts zu Weihnachten braucht, der wird hier garantiert fündig. Viele Rezepte sind zwar aufwändig, aber in einer normalen Küche durchaus nachkochbar.
Empfehlenswert, und für 9,95 durchaus nicht zu teuer und gibt es in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel.

Dazu gibt es im übrigen ein schönes Video vom "Making off"
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Mittwoch, 9. November 2011

Ostseefelchen und Schmorgurken


Der nette Verkäufer vom Fischmarkt meinte, er hätte heute Blaufelchen aus der Ostsee im Angebot. Genauer gesagt den Ostseeschnäpel. Wie jetzt, Blaufelchen das sind doch die Dinger aus´m Bodensee. Ja normalerweise schon aber die nicht. Naja erst mal bestellt dann mal bei Dr. Wiki geguckt, OK, der gute Mann hat Recht, die Felchen (Ostseeschnäpel) gibt es auch in der Ostsee. Die sollen sogar etwas herzhafter schmecken, vielleicht weil sie schon etwas vorgesalzen sind? Egal, Probieren geht über studieren.
Ein Klassiker  soll es sein, wegen der Vergleichbarkeit ohne Panade und Zeugs. Flechenfilet in Butter gebraten mit Schmorgurken.
Fazit: Der Geschmack ist wirklich etwas intensiver als sonst, das liegt aber im Bereich der üblichen Schwankungen von Naturprodukten würde ich sagen. Aber allemal empfehlenswert. Jetzt also mal beim Fischhändler des Vertrauens nach Ostseefelchen fragen.

Freitag, 4. November 2011

Bergforelle, Stielmus und Kartoffeln


Frische bergische Bachforelle auf zweierlei Art mit Stielmus-Kartoffelpüree. Einmal leicht geräuchert und gebraten mit Senfkresse-Panko-Krustillon überbacken.

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Mittwoch, 2. November 2011

Champignon, Haselnuss und US Beef


Knödel in der Form, Pilzknödelauflauf oder vielleicht Pilz-Brot-Tortilla. So oder so ähnlich kann man das was ich da fabriziert habe wohl nennen. Geschmeckt hat es vorzüglich. Zuerst wollte ich noch eine Sauce dazu reichen, aber der die das Auflauf-Knödel-Pilze-Tortilla hat auch ohne sehr gemundet. Über unser US Beef brauche ich wohl keine Worte mehr zu verlieren.

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