Freitag, 30. September 2011

Berlepsch, Porree und Blutwurst


Quiche, der Klassiker aus dem Elsass mit etwas rheinischer Füllung versehen. Jetzt im Herbst müssen natürlich Äpfel hinein, gerne Berlepsch (Rheinische Apfelsorte von 1880 aus Düsseldorf ), denn die gibt es jetzt frisch und knackig vom Baum. Der Berlepsch ist normalerweise ein Tafelapfel für den Rohverzehr, der bis zum Genuss einige Zeit lagern sollt. Da er aber in die Quiche wandert wird er durch die Hitze mürbe und deswegen können wir ihn schon kurz nach der Ernte gut verwenden. In jedem Fall harmoniert er gut mit dem Porree und dem Eierguss. Wer gerne vegetarisch ist, kann das Rezept problemlos ohne Blutwurst machen.

Wer eine Mikrowelle sein eigen nennt, kann Quiches auf Vorrat produzieren. Die Dinger halten einmal fertig gebacken und gut verpackt locker eine Woche im Kühlschrank aus. In Tortenstücken geschnitten sind sie in wenigen Minuten in der Mikro heiß. Da kann man dann schon einmal so ein Stück mit zur Arbeit nehmen.

Rezept

Mittwoch, 21. September 2011

Flönz vom Fisch, Soja-Schaum und Spinat



Nicht gerade eines meiner gelungensten Fotos, aber mal für auf die Schnelle.
Es war mal wieder Wurst machen angesagt und immer nur Fleisch war dann doch zu langweilig also auch mal was mit Fisch.

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Montag, 19. September 2011

Nudel, Spinat und Ricotta á la Witzigmann

Witzigmann Lasagne
Eckart Witzigmann kochte schon vor 30 Jahren mit Nudelplatten die er offen, ohne in fettigen zu Saucen zu backen, auf dem Teller arrangierte. Heute wird es gerne als offene Ravioli oder ähnlich verkauft, meint aber immer dasselbe, wie anno Pief vom großen Meister.

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Freitag, 16. September 2011

Vasse Felix, 1997er Margaret River Shiraz, Australien



Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt


Heute auf der Hebebühne: Vasse Felix, 1997er Margaret River Shiraz, South Cowaramup, Western Australia

Peter Zwegat ist in Griechenland unterwegs und macht dort Schuldnerberatung auf staatlicher Ebene. Da muss RTL das Sommerloch auf andere Weise füllen und lässt wieder mal die Landwirte ran. Denn wenn der Bauer wieder Frauen sucht, das weiß man, dann ruft er bei RTL an und lässt sich bei seiner Suche filmen. Gefilmt wird er aber nur, wenn er alliterierbar ist. „Hühnerbauer Michael“ geht gar nicht. „Mastviehzüchter Manuel“ ist schon besser. Mit „Brunnenbauer Bruno“ oder „Schweinebauer Schweißbert“ nähern wir uns der Perfektion. Die letztlich regelmäßig durch Voranstellen eines geeigneten Adjektivs erreicht wird. Dann haben wir es mit dem „Schweigsamen Schweinebauern Schweißbert“ oder dem „Brünstigen Brunnenbauer Bruno“ zu tun. Vielleicht auch mit dem „Volksnahen Vogelbauern Volkmar“. Denn einen Vogel haben die ja alle. Und genau so schön alliterierend werden die dann in den gefühlten knapp 15 Minuten Sendezeit zwischen Werbeinseln von der Größe Australiens mindestens hundertfach vorgestellt, damit auch der durchschnittliche RTL-Zuschauer sich so halbwegs merken kann, mit wem er es zu tun hat.

Mittwoch, 14. September 2011

Kalbsnierenbraten NEU, Mango und Frisée


Hört sich erst einmal komisch an, schmeckt aber um so besser, da die Erwartungen recht niedrig ausgefallen sind.

Die Idee für das Rezept vom Mango-Friséesalat habe ich von hier. Da diese sehr asiatisch angehauchte Variante mir nicht so zum Kalbsnierenbraten zu passen schien habe ich es etwas eingedeutscht. Als Salatsauce habe ich nur den

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Montag, 12. September 2011

Taverne Alsacienne, Ingersheim Elsass

Wir haben die Taverne Alsacienne schon mal vor Jahren besucht. Daraufhin wurde einstimmig beschlossen dieses zu Wiederholen. Nach nur 4 Jahren haben wir es dann auch geschafft. Das Essen ist elsässisch kräftig angehaucht und auch die Portionen taugen durchaus um Bauarbeiter erfolgreich zu sättigen. Das Menü Gastronomen welches 5 Gänge beinhaltet war der gesamten Mannschaft in allen Fällen zu viel, Mengenmäßig gesehen. An der Qualität hat es in jedem Fall nicht gelegen, dies wurde uns von allen Protagonisten glaubhaft versichert und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.


Der eigentliche Grund dieses Restaurant zu besuchen ist die Weinkarte. Diese ist nicht wirklich übermäßig groß, aber die Positionen die darauf stehen, haben es in sich. Wir haben uns zum Beispiel für einen Champagner von Jacques Selosse entschieden. Genauer gesagt für den Initial. Wenn es schon schwierig ist überhaupt einen Jacques Selosse zu bekommen, dann ist es noch schwieriger den Blancs de Blanc "Initial" zu kriegen. Dieser wird hier auch noch deutlich unter dem in Deutschland üblichen Handelspreis zu erstehen. Wir nahmen dann auch gleich 2 Flaschen.
Die anderen Positionen sind alle gut gewählt und überaus fair kalkuliert. Sehr oft kombiniert mit Weinen die bei uns recht selten zu bekommen sind. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei elsässischen Weine aber es gibt auch genügend Auswahl bei den anderen Provenienzen. Der Chef empfahl uns zum Kalbsbries einen Marsannay von Meo Camuzet. Dieser Wein passte sowohl zum Essen sehr gut als auch zu unserem Budget.
Fazit
Wer in Nähe weilt, unbedingt vorbeischauen. Auch das Mittagsmenü ist Empfehlenswert.


Samstag, 10. September 2011

29°C und Spekulatius


Das habe ich auch noch nicht erlebt. Die Spekulatius stehen ja schon fast 14 Tage bei uns im Keller. Wir gehören eigentlich immer zu den letzten die das Zeug rausstellen, aber der Kunde droht halt mit Kauf. Also wird aufgebaut auch bei 29°C



Draußen so
und drinnen.....

Donnerstag, 8. September 2011

1999er Pasanau, Finca la Planeta, Priorat



Weh-Weh-Weh Willis Wein Werkstatt


Heute auf der Hebebühne: 1999er Pasanau, Finca la Planeta, Priorat


Holland, Holland, das ist irgendwie nix für Weinigel. Wein findet man – wenn überhaupt – vielleicht in der Sauce zu irgendwelchen Muscheln, die zuvor fleißig die Schadstoffe aus den Meeren gefiltert und in sich konzentriert haben. Der Wein hilft dann, die zarten Dioxinnoten zu überspielen und den Eindruck von Schmackhaftigkeit vorzugaukeln. Ansonsten gibt’s viel Bier. Und Waffeln. Zu denen kaum ein Wein passen würde. Weil sie so fett sind und so süß, dass Kardiologen schon von Massenvernichtungswaffeln sprechen. Gibt es so nur in Holland. Dürfen die nicht exportieren. Kriegswaffelnkontrollgesetz, da wird eisern nachgehalten.

Mittwoch, 7. September 2011

Besuch im "La Table du Gourmet", Riquewihr, Elsass


Da La Table du Gourmet befindet sich in Riquewihr, dem wohl größten Touristenmoloch im Elsass. Dort dennoch ein Restaurant zu finden welches zu erstaunlich erschwinglichen Preisen ein Mittagsmenü serviert welches so jenseits von Choucroute und Baeckoffe liegt wie Köln vom Mond. Die Inneneinrichtung, ist der erste Schock erst überwunden, ist erstaunlich Angenehm, im Verhältnis zur Farbwahl.